FRIESOYTHE „So frag ich den Bauherrn vor aller Welt, ob ihm der Anbau hier gefällt“, rief Zimmermeister Lars Deutschkämer am Freitagabend vom First des Feuerwehrgerätehauses Friesoythe in Richtung des Ortsbrandmeisters Matthias Schmidt und bekam auch prompt vom Hausherrn die passende Antwort. Ein kurzes und knappes „Ja“ erwiderte Schmidt, sichtbar erleichtert, dass er beim traditionellen Einschlagen „des letzten Nagels“ im Dachstuhl nicht allzu oft vorbeigelangt hatte.

Zuvor wurde der von den Nachbarn gebundene Richtkranz mit Hilfe der Drehleiter auf dem Dach befestigt. Matthias Schmidt begrüßte zum Richtfest für die Gebäudeerweiterung Pfarrer Michael Borth, den stellvertretenden Bürgermeister Egon Kruse, Ersten Stadtrat Dirk Vorlauf, Fachbereichsleiter Walter Beckmann, Ortsvorsteher Bernd Möller, seine Feuerwehrkameraden und die Nachbarn, denen er besonders für die Richtkrone und die gute Nachbarschaft dankte.

Egon Kruse erinnerte daran, dass es von der Beantragung bis zum Richtfest nahezu sechs Jahre gedauert habe. 120 000 Euro habe die Stadt in den Anbau investiert, um die nicht mehr zeitgemäßen räumlichen Bedingungen der Friesoyther Feuerwehr zu verbessern, sagte Kruse. Weiter überbrachte er den Feuerwehrmännern den Dank der Stadt für die Eigenleistung am Bau.

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Mit der Gebäudeerweiterung sollen gleich mehrere bauliche Anforderungen an das Feuerwehrgerätehaus abgedeckt werden. Der dringend benötigte Stellplatz für Werkzeuge, Gerätschaften und Material der Jugendfeuerwehr gehört ebenso dazu, wie genügend Platz für einen „Atemschutzpool“. Feuerwehren aus dem gesamten Nordkreis können zukünftig ihre leeren Atemschutzflaschen in Friesoythe tauschen.

Auch Forderungen der Feuerwehrunfallversicherungskasse wird Rechnung getragen. So können die Feuerwehrleute im Einsatzfall mit ihren Privatwagen an den rückwärtigen Gebäudeteil anfahren, in getrennten Umkleideräumen ihre Sicherheitskleidung anlegen und mit den Einsatzfahrzeugen in Richtung Sedelsberger Straße ausrücken.

Unfälle durch Begegnen von ausfahrenden Einsatzfahrzeugen und heraneilenden Feuerwehrleuten sollen so verhindert werden. Mit der Fertigstellung der Gebäudeerweiterung wird noch in diesem Jahr gerechnet.

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