Cloppenburg Folgenschwerer Unfall auf der A1 bei Cloppenburg: Im sonntäglichen Rückreiseverkehr kam es gegen 16.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta in Richtung Osnabrück zum Zusammenstoß. Insgesamt waren nach Polizeiangaben sieben Fahrzeuge beteiligt.

Wegen einer Baustelle stockte der Verkehr auf der Strecke. Ein 83-Jähriger aus Osnabrück erkannte das Abbremsen der Fahrzeuge nicht und fuhr mit seinem VW ungebremst auf das Stauende auf. Hierbei schoss er laut Polizei mit seinem Auto durch die zwischen dem Überhol- und Mittelfahrstreifen gebildete Rettungsgasse. Er touchierte zunächst einen auf dem Mittelfahrstreifen stehenden Mini, dann einen auf dem Überholfahrstreifen stehenden VW Touran, dann wiederum einen auf dem Mittelfahrstreifen befindlichen Mercedes und fuhr schlussendlich auf einen auf dem Mittelfahrstreifen befindlichen Renault auf. Der Renault wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen vor ihn fahrenden BMW geschoben. Dieser wurde zur Seite gedrückt, so dass der Renault im weiteren Verlauf auf das Heck eines Suzuki aufgeschoben wurde.

Eine im Renault auf der Rücksitzbank sitzende 78-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die 47-jährige Fahrerin des Renaults wurde schwer verletzt, eine weitere im Renault mitfahrende 53-Jährige leicht.

Weitere Verletzungen erlitten die 35-jährige Fahrerin sowie 34-jährige Beifahrerin des Suzukis. Beide wurden als leicht verletzt eingestuft.

Der Unfallverursacher erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, seine 80-jährige Ehefrau trug schwere Verletzungen davon.

Ein Großaufgebot versorgte und betreute die Verletzten und Unfallzeugen. Insgesamt waren zwei Notarztfahrzeuge, sieben Rettungswagen, ein Einsatzleitfahrzeug, ein Rettungshubschrauber sowie das Kriseninterventionsteam im Einsatz. Des Weiteren war die Freiwillige Feuerwehr Emstek mit fünf Fahrzeugen und 35 Mann vor Ort. Alle Verletzten wurden zur weiteren Überprüfung und ärztlichen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Für die Unfallaufnahme sowie Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten der Haupt- sowie Mittelfahrstreifen gesperrt werden, so dass der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. Für die Landung des Rettungshubschraubers war kurzfristig eine Vollsperrung eingerichtet. Gegen 19.20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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