Barßel Eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen: Dies ist und bleibt für die meisten Menschen eine entscheidende Grundlage für ihre Lebenszufriedenheit. Kinder bringen Freude ins Leben. Familienzuwachs ist aber auch eine nicht immer leichte Herausforderung. Im Laufe der ersten Lebensjahre werden Mütter und Väter vor Fragen und Problemen stehen, die sie verunsichern können. Eltern brauchen deshalb Unterstützung.

„Genau diese Unterstützung versuchen wir mit dem Projekt ,Willkommen im Leben – Willkommen in der Gemeinde Barßel’ zu bieten, sagte Bürgermeister Nils Anhuth am Freitag im Pfarrheim an der Marienstraße in Barßel. Zusammen mit Regina Freer, Leiterin des Kindergartens „Die Arche“ Elisabethfehn, und Brigitte Siebum, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Barßel, begrüßte Anhuth 28 Neugeborene (Geburtszeitraum vom 1. Januar bis 30. August) und deren Eltern. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 84 Geburten in der Gemeinde.

„Wir halten für unsere Kinder mit den Kindertagesstätten und Krippen ein gutes Angebot vor“, sagte Anhuth. Mit der Geburt eines Kindes beginne für Familien ein neuer Lebensabschnitt. Um ihnen dabei zur Seite zu stehen, gibt es die Willkommenskultur in Barßel. Gemeinsam mit den örtlichen Institutionen, Initiativen, Beratungsstellen und Kindergärten sei ein Netzwerk entstanden, das sich festigen soll, sagte Regina Freer. Auch Pfarrer Ludger Becker freute sich über die vielen Babys. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch die Kirchengemeinde brauche den Nachwuchs, sagte Becker.

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Auf das kleine Lädchen des Sozialdienstes Katholischer Frauen in Barßel wies Leiterin Helene Elsen die Eltern hin. „Hier gibt es viele schöne Sachen für den kleinen Geldbeutel. Schauen Sie einfach mal herein“, ermunterte sie die Mütter und Väter. Über das Angebot der Tagespflege, auch in Barßel, informierte Nancy Henken vom Kindertagespflegeverein Cloppenburg.

„Ich habe mich über die Einladung gefreut. Es ist eine schöne Aktion. Hier kann man sich mit anderen Eltern unterhalten“, meinte Dörte Caspers aus Barßel über den Willkommenstag. „Ich finde die Idee sehr gut. Hier sitzt man mit anderen Eltern und Bekannten zusammen“, meinte Anja Drees aus Harkebrügge. Auch Hauke Eilers fand die Aktion sehr schön. „Das sollte man auf jeden Fall wiederholen“, so der Vater aus Harkebrügge. Zum Abschluss bekamen die Gäste ein kleines Begrüßungsgeschenk.

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