Altenoythe Früh übt sich. Das gilt auch für den Feuerwehrnachwuchs. Die Jugendfeuerwehren aus den drei Ortswehren Friesoythe, Altenoythe und Markhausen führten am vergangenen Wochenende auf dem Spielplatz beim Caritas-Kindergarten in der Vitusstraße in Altenoythe die jährliche Stadtübung durch.

Gegen 14.07 Uhr heulten die Sirenen in Altenoythe. Nur wenige Minuten später bahnen sich mit Blaulicht und Alarm die Feuerwehrfahrzeuge ihren Weg in Richtung Kindergarten, wo ein Wohngebäude in Brand geraten war. Verursacht durch eine Grillparty. Durch Funkenflug geriet auch ein Wald in Brand. Dass es sich bei diesem Einsatz nicht um einen echten Schadensfall handelte, sondern lediglich um eine Übung, wurde den Nachwuchskräften spätestens beim Eintreffen am Brandherd klar.

Bei der Alarmierung hieß es: „Wohnhaus brennt, elf Personen verletzt; noch im Gebäude.“ Teilweise mit „Übungsatemschutz“ drangen die jungen Retter in das Wohnhaus ein. Dort schallten ihnen laute Hilfeschreie der Verletzten entgegen, die von den Mädchen und Jungen der Johanniter-Hilfe Garrel und des Sportvereins Altenoythe gemimt wurden. Die Löschwasserversorgung wurde durch das Tanklöschfahrzeug 16/24 und eine rund 200 lange Schlauchleitung zum Hydranten sichergestellt, und es dauerte nicht lange, bis es „Wasser marsch“ hieß. Mit mehreren Rohren wurde mit der Brandbekämpfung begonnen, wobei Einsatzleiter Markus Kalder und sein Stellvertreter Andreas Niemeyer ein wachsames Auge auf das Geschehen hatte. Der Feuerwehrnachwuchs im Alter von etwa zwölf bis etwa 16 Jahren war in „voller Montur“ und voller Tatendrang an der „Brandstelle“ im Einsatz.

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„Die Jugendfeuerwehr hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr vorzubereiten, so dass sie später in den Feuerwehrdienst eingegliedert werden können. Auch soll das Zusammenspiel geübt werden“, so der Einsatzleiter, der lobend das Engagement der Nachwuchskräfte herausstellte. Auch Stadtbrandmeister Ludger Lammers, Ortsbrandmeister Matthias Schmidt und der Fachbereichsleiter der Stadt Friesoythe, Walter Beckmann, die die Übung beobachteten, sprachen von engagierten Nachwuchskräften. „Unter dem Gesichtspunkt Unfallverhütung und Jugendschutz war die Übung realitätsnah und ist sehr gut verlaufen“, so Stadtbrandmeisters Lammers. Sein Wunsch war es, dass auch die Feuerwehr Gehlenberg, als vierte Wehr im Stadtgebiet, eine Jugendfeuerwehr gründen würde.

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