REEKENFELD Nach der theoretischen Vorbereitung durch Christa Schnieders und der praktischen Ausbildung durch Fritz Sieve legten nun 15 Mädchen und Jungen des noch recht jungen Reit- und Fahrvereins Elisabethfehn die Prüfung zum Basis-Pass, kleine Hufeisen, Reiterpass sowie einmal das Deutsche Reitabzeichen ab.

Die Abnahme erfolgte auf dem Reiterhof Sieve in Reekenfeld durch die Richter Hermann Raschen,Hude und Dr. Jittka Haas, aus Oldenburg. Die Abnahme litt in diesem Jahr unter den schlechten Witterungsbedingungen. Zum Teil mussten die Dressur- und Springprüfungen vom Außengelände in die Halle verlegt werden. „Schöner wäre es gewesen, wir hätten alles komplett auf dem Außenparcours machen können“, sagte Reitlehrer Fritz Sieve. Das wäre nicht nur für die Reiter, sondern auch für die Pferde angenehmer gewesen.

Bevor es jedoch hoch zu Ross ging, wurden die Teilnehmer ihrem theoretischen Wissen unterzogen. Die Mädchen und Jungen waren durch Christa Schnieder gut vorbereitet worden. Allerdings konnten nicht immer alle Fragen von den Pferdefreunden beantwortet werden. „Wenn es nicht ganz gravierend ist, fällt man noch nicht durch die Prüfung. Dann muss zu Hause nachgebüffelt werden“, meinte Richter Hermann Raschen. Doch es sei schon wichtig, dass man sich auch in der Theorie mit dem Pferde auseinander setzt“, meinten die Richter.

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In der Praxis sah man beiden Prüflingen doch schon Unterschiede des reiterlichen Könnens und des Fortschritts. Das zeigte sich besonders in der Dressur, während es beim Springen noch einigermaßen glatt lief. „Die hohe Kunst der Reiterei ist nun einmal die Dressur“, meinte auch Ausbilder Fritz Sieve. Hier liegt der Grundstock jeglichen Reitens.

So sahen es auch die beiden Richter und bemerkten hier und da gewisse Mängel. Angefangen vom korrekten Sitz, Einwirkung auf das Pferd, Zügelhaltung bis hin zum richtigen Angaloppieren. Dennoch konnte alle Teilnehmer die Prüfung erfolgreich beenden. „Ihr seit zwar auf einem guten Weg und habt gute Ausbilder. Doch ihr müsst noch tüchtig an euch arbeiten“, meinte Richter Hermann Raschen bei der Verleihung der Urkunden und Abzeichen. Denn später kämen schwerere Prüfungen. Es sei noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wichtig sei es, sich immer wieder mit dem Pferd auseinander zu setzen und an sich zu arbeiten. Trainingsfleiß sei gefragt“, so Raschen.

Letztlich waren alle glücklich, ihre Abzeichen in Händen zu halten. Die nächste Abnahme der Reitabzeichen erfolgt beim RuF Elisabethfehn Ende Oktober.

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