FRIESOYTHE 55 Jahre nach ihrer Schulentlassung haben sich jetzt die ehemaligen Schüler der katholischen Volksschule Friesoythe wiedergetroffen. Treffpunkt des Klassentreffens war das Kulturzentrum „Alte Wassermühle“. Aus Köln, Hildesheim und Wiesbaden waren einige angereist, bei den meisten war die Anfahrt allerdings wesentlich kürzer, sie kamen aus Friesoythe oder benachbarten Orten. Erkennungsschwierigkeiten gab es keine, denn vor fünf Jahren zur „Goldenen Schulentlassung“ hatte man sich zuletzt getroffen. Nach dem ersten „Hallo“ auf dem Vorplatz der Wassermühle wurde die Unterhaltung bei einer Kaffeetafel im Kulturzentrum fortgesetzt.

Heinz Kösters begrüßte die Klassenkameraden im Auftrag des Organisationsteams um Gerda Wulfers, Gerda Schwantje, Hanna Preuth, Marianne Sieverding und Ludwig von Garrel. Kösters berichtete dann, dass man gemeinsam entlassen worden sei, aber zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult wurde, ein Teil sei durch die Kriegswirren erst im Herbst 1945 als erster Nachkriegsjahrgang eingeschult worden und der andere Teil turnusgemäß im Frühjahr 1946, da aber 1954 das neunte Schuljahr abgeschafft worden sei, habe es zwei Entlassungsjahrgänge gegeben.

Zum Programm gehörte eine Busfahrt durch die Ortsteile der Stadtgemeinde Friesoythe, unter anderem wurde auch die Thülsfelder Talsperre besucht. Zum Abschluss der Tour stand eine Besichtigung des Werkhauses Pancratz an, das alle noch aus ihrer Schulzeit kannten, gab es hier doch alles für den täglichen Schulbedarf zu kaufen. Dann ging es ins benachbarte Burghotel, wo das Treffen in gemütlicher Runde bei einem guten Essen fortgesetzt wurde.

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Ein weiteres Klassentreffen: Fünf Jahrzehnte nach ihrer Schulentlassung trafen sich wiederum Ehemalige der katholischen Volksschule Friesoythe. Das Klassentreffen im Cafe Glup war das erste dieser Art. Nach zunächst prüfenden und fragenden Blicken bei einigen, folgte dann schnell die herzliche Begrüßung. Die meisten kannten sich jedoch recht gut, da viele in Friesoythe oder den benachbarten Gemeinden geblieben sind, doch einige Ehemalige sahen sich nach 50 Jahren erstmals wieder.

Eingeladen waren alle, die vor 58 Jahren eingeschult worden waren. Die Einschulung erfolgte 1951 in die alte Volksschule am Hansaplatz. 1955 gehörte man nach dem Umzug zu den ersten Schülern der neuen Volksschule an der Brakestraße, der heutigen Marienschule. Angereist waren die Ehemaligen etwa aus Hannover, Überlingen (Bodensee) oder München. Der Organisator des Treffens Gerd von Garrel begrüßte die ehemaligen Klassenkameraden. Nach Kaffee und Kuchen im Cafè führte der Weg zum Rathaus am Stadtpark,

das unter der Leitung von Stadt-Marketingleiter Ludger Bickschlag besichtigt wurde. Das nächste Ziel war die Marienschule. Hier führte Schulleiterin Ingrid Kreyenschmidt durch die inzwischen etwas veränderte Schule. Danach stand auch für diese Gruppe eine Besichtigung des Werkhauses Pancratz an. Im Anschluss an das gemeinsame Essen im Burghotel wurde geklönt und Erinnerungen aus den Schultagen ausgetauscht.

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