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Elisabethfehn Rundum zufrieden zeigte sich Antje Hoffmann mit dem Verlauf des Jahres 2015. „Die Besucherzahlen reichen in etwa an die des Vorjahres heran“, teilte die Leiterin des Moor- und Fehnmuseums in Elisabethfehn beim Bilanzgespräch am Freitag mit. „Es hätten allerdings ein paar mehr Busgruppen vorbeikommen können“, sagte Hoffmann. Erfreulich sei, dass sich die Besucherzahl bei den Schülergruppen fast verdreifacht habe.

Nach mehrjähriger Pause fand seit April auch das Schaubacken wieder einmal im Monat statt. Dann steht Manfred Albers in der Backstube, das nächste Mal ist es an diesem Wochenende zum Weihnachtsmarkt vor dem Museum so weit.

Auch personell hat sich etwas geändert. Lukas Aufgebauer, leitender Pädagoge des Museumsdorfes Cloppenburg, ist im Rahmen einer Kooperation seit April an einem Tag der Woche in Elisabethfehn tätig. Seit dem Frühjahr gibt es mit Franziska Scholl auch eine wissenschaftliche Mitarbeiterin. In diesem Zusammenhang teilte Hoffmann mit, dass das Moor- und Fehnmuseum im kommenden Jahr Praxismuseum des Studiengangs „Museum und Ausstellung“ der Universität Oldenburg wird. „Ab Mai werden Studenten hier vor Ort die Museumsarbeit erleben“, freut sich Hoffmann.

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Viel lernen können die Kinder der Grundschule Elisabethfehn-West bereits seit August in der AG „Pfiffige Museumsforscher“. Die Kinder führen beispielsweise Zeitzeugen-Interviews, malen Bilder oder schreiben eigene Gedichte. Auch ein Tagebuch soll entstehen. „Im Januar werden wir die Arbeiten in einer kleinen Ausstellung präsentieren“, sagt die Museumsleiterin. Das Projekt wird von Franziska Scholl und der Lehrerin Barbara Gatterdamm geleitet.

Doch auch für die Winterpause (noch bis zum 15. März) hat sich Antje Hoffmann einiges vorgenommen. So soll ein Jahresprogramm erarbeitet werden, in dem Sonderführungen, Exkursionen oder besondere Veranstaltungen aufgeführt sind. Gemeinsam mit dem Museumsdorf Cloppenburg wird außerdem das Projekt „Der vergessene Weg“ entstehen. Ab Mai können Interessierte die alte Handelsroute zwischen Ellerbrock und Ostfriesland entlang radeln und paddeln und wissenswertes über die Route erfahren.

Am 17. März wird die neue Wanderausstellung der Jade-Hochschule „Begeisterung für die Vielfalt der Natur“ starten. „Geplant sind fünf botanische und ornithologische Exkursionen“, kündigt Hoffmann an. Ab September soll es zudem eine Ausstellung über die Dorfschmiede mit der Sammlung „Cornelius van Deest“ geben. „Diese wird dann von den Studenten organisiert“, so Hoffmann. „Die Ausstellungsstücke haben wir uns bereits gesichert“, zeigte sich Hoffmann erfreut.

Erweitert wir die Dauerausstellung des Moor- und Fehnmuseums um das Thema „Saterland, die kleineste Sprachinsel der Welt“.

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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