Altenoythe Zur Verabschiedung ihres Schulleiters Udo Arends zogen die Schüler, Eltern und Lehrer der Gerbert-Schule Altenoythe sowie der Grundschule Hohefeld zum Schuljahresende noch einmal alle Register. Mit einem großen amerikanischen Oldtimer-Schulbus holten die Kollegen beider Schulen ihren gemeinsamen Schulleiter aus Friesoythe ab.

Die Fahrt führte zunächst zur Grundschule Hohefeld. Auf dem Weg dorthin hatten Eltern „Straßensperren“ mit einem über die Fahrbahn gespannten Seil errichtet, um Arends für sein großes Engagement für die Kinder und die Schulen mit kleinen erfrischenden Aufmerksamkeiten zu danken. Vor der Schule in Hohefeld wurde er bereits von seinen Schülern, die mit bunten, blumengeschmückten Bögen ein Spalier bildeten, und Eltern erwartet.

Dann ging es auf Umwegen und weiteren Stopps durch die Eltern zurück zur Gerbert-Schule. Auch hier wurde ihm eine Ehrengasse bereitet. Doch zuvor erhielt er ein Schriftstück mit Aufgaben, die ihm von den Schülern bezüglich des Sportunterrichts als Abschlussprüfung auferlegt wurden. Es galt unter anderem, diverse Schwimmstile zu demonstrieren sowie die Hampelmann-Bewegungen vorzumachen. Dabei hatte er natürlich die Lacher, den Beifall und eine tolle Stimmung von Schülern, Eltern und Lehrern auf seiner Seite.

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Zur Abschiedsfeier in der Pausenhalle hieß Personalobfrau Hannelore Fortmann die Teilnehmer willkommen. Sie dankte Udo Arends und lobte ihn als verantwortungsbewussten, fleißigen, pädagogisch engagierten Schulleiter, der seine Arbeit stets gewissenhaft erfüllt habe und mit seiner freundlichen und liebevollen Art im Umgang mit Kindern – nicht zuletzt dank seines „Zaubertuchs“ – stets eine harmonische Atmosphäre in der Schule geschaffen habe. Sein zuverlässiges pädagogisches Engagement sowie sein Organisations- und Führungstalent in der Verwaltung der Schule hätten ihm Achtung und Anerkennung eingebracht. „Du warst mit Leib und Seele Pädagoge und Erzieher und hast immer ein offenes Ohr für die kleinen Sorgen der Kinder gehabt“, sagte Fortmann. Für die Schule habe er über Gebühr Einsatz gezeigt und ein großes Stück weit mitgeprägt. „Du hast deine Fürsorgepflicht auch gegenüber den Kollegen und Mitarbeitern sehr ernst genommen und uns stets den Rücken gestärkt. Du bist stets von allen geehrt und geschätzt worden und hinterlässt große Fußspuren“, so Fortmann. Für die Hohfelder Schule würdigte Kollegin Silke Neumann Udo Arends als vorbildlichen Schulleiter und Pädagogen und dankte für eine schöne gemeinsame Zeit.

Als Schulleiter war Udo Arends 30 Jahre tätig. Nach seinem Lehramtsstudium in Vechta erteilte Arends erstmals Unterricht an der Volksschule in Ganderkesee. Am 1. August 1984 wurde er Schulleiter an der Grundschule Ramsloh. Ab August 1991 war er Schulleiter der Hauptschule mit Orientierungsstufe Friesoythe – bis zu deren Auflösung im Jahr 2004. Eine dreijährige Tätigkeit als schulfachlicher Dezernent bei der Landesschulbehörde in der Außenstelle Vechta schloss sich an. Am 1. August 2007 übernahm er die Schulleiterstelle an der Gerbert-Schule, parallel dazu hatte er ab August 2011 die kommissarische Leitung der GS Hohefeld inne.

Im Rahmen der Abschiedsfeier sagten die Schüler mit Liedern und Gedichten „Adieu“, zudem hatte jeder Schüler auf einen Zettel seine guten Wünsche für den Ruhestand des Schulleiters formuliert, diese vorgelesen, gesammelt und Arends in einem großen Glas überreicht. Die Mitarbeiter der Schulen drückten mit einem plattdeutschen Sketch ihr „Tschüss“ aus und mit Gesangsdarbietungen bekundeten die Kollegien ihr „Lebewohl“.

Sichtlich gerührt dankte Udo Arends Schülern, Mitarbeitern und Kollegen für die vielen lieben und beeindruckenden Worte, Darbietungen, Präsente sowie für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass er sehr gerne als Lehrer in Altenoythe und Hohefeld tätig gewesen sei.

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