Treffen und Projekt

Bild: Frank Richter
Besser kennengelernt: Die elften Klassen der Beruflichen Gymnasien der BBS Friesoythe haben Wolfsburg besucht.Bild: Frank Richter
Bild: Anni Knipper
Trafen sich 60 Jahre nach ihrer Schulentlassung wieder: Ehemalige der damaligen Volksschulen in Gehlenberg und Neuvrees.Bild: Anni Knipper
Bild: Martina Willer
BBS-Schüler mit Nadine Schepergerdes (2.v.l.), Amaris Schulte Richtering (4.v.r.) und Laura Frerichs (links) mit dem „Traum(ata)Auto“.Bild: Martina Willer
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Welche Gedanken beschäftigen junge Menschen in Bezug auf das Thema Autofahren? Das möchte das aktuelle Schutzengelprojekt des Landkreises Cloppenburg und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta mit der Aktion „Traum(ata)Auto“ herausfinden und im Anschluss die gesammelten Beiträge künstlerisch auf ein Auto übertragen. Als erste Station stand das kleine blaue Auto, das als mobiler Briefkasten fungiert, in der vergangenen Woche an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe am Scheefenkamp. Mit dabei waren Nadine Schepergerdes vom Schutzengelprojekt, Amaris Schulte Richtering (stellvertretende Schulleiterin) und Laura Frerichs (Caritas-Sozialwerk).

In den Klassen wurden Postkarten verteilt, auf die jeder seine Gedanken zum Thema Autofahren niederschreiben konnte. Individuelle Briefe, Zeichnungen oder andere Ausdrucksmittel sind aber auch willkommen.

Auch weitere Schulen werden sich beteiligen: noch bis zum 7. September: BBS Friesoythe an der Thüler Straße; 10. bis 14. September: Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg; 17. bis 21. September: BBS Technik (Cloppenburg); 24. bis 28.September: BBS am Museumsdorf; 15. bis 19. Oktober: Liebfrauenschule Cloppenburg.

An allen Stationen steht das Auto mit Einwurf für Beiträge jeweils eine Woche von Montag bis Freitag im Eingangsbereich oder in der Pausenhalle bereit. Es wird dann vom Schutzengelprojekt in Kooperation mit der Roten Schule, dem Kreismedienzentrum und Steffis Malwerkstatt gestalterisch aufbereitet, so dass die Beiträge der Schüler in und um das Auto herum Platz finden. Das fertig gestaltete Auto wird zu Beginn des neuen Jahres erneut in den Schulen ausgestellt.

Die elften Klassen der Beruflichen Gymnasien der BBS Friesoythe haben jetzt für drei Tage die Autostadt in Wolfsburg besucht und sich dabei besser kennengelernt. 128 Schüler haben nach den Sommerferien in den Klassen elf der Beruflichen Gymnasien den Unterricht aufgenommen: drei Klassen im Bereich Wirtschaft, zwei Klassen im Bereich Gesundheit und Soziales und eine Klasse im Bereich Technik.

Um diese Schüler an den BBS zu integrieren, fuhr man in zwei Veranstaltungen mit jeweils über 60 Schülern nach Wolfsburg. Schon die Anfahrt gestaltete sich abenteuerlich, denn man nutzte das Niedersachsen-Ticket der Deutschen Bahn und musste dementsprechend häufig umsteigen. In Wolfsburg besichtigte man dann die Autostadt, machte eine interessante Werkstour durch die Produktionsstätten des Volkswagenwerkes und erkundete das Wissenschaftsmuseum Phaeno.

Im Klassenverband kam noch ein Seminar zu spezifisch wirtschaftlichen oder gruppendynamischen Themen dazu, das die Fahrt abrundete. Zusätzlich wurden alle Schüler in einem eintägigen Seminar im Bereich Textverstehen und Textanalyse geschult, mit dem sie das Rüstzeug bis zum Abitur erhalten haben. „Insgesamt ist das Ziel, dass die Schüler sich besser kennenlernen und eine Klassengemeinschaft bilden, voll erfüllt“, sagte Lehrer Frank Richter als Organisator der Veranstaltung.

Neun der ehemaligen Schüler haben sich 60 Jahre nach ihrer Schulentlassung aus den damaligen Volksschulen in Gehlenberg und Neuvrees zu einem Wiedersehen bei der Gehlenberger Mühle getroffen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen erzählte der Heimatvereinsvorsitzende Wilhelm Olliges seinen ehemaligen Klassenkameraden viel Neues über das Kulturzentrum Mühlenberg mit der alten Schule, dem Pinsel-Ollig-Haus, der Klutenhütte, dem Feldbrandofen und der Wagenremise. Auf dem Gelände bei der Mühle hat sich seit dem jüngsten Klassentreffen vor zehn Jahren viel verändert. Anschließend führte er die Gruppe durch die Gebäude sowie das Heimat- und Sägereimuseum. Auch die vor kurzem fertiggestellte Heimatbibliothek konnte besichtigt werden.

So verging der Nachmittag wie im Fluge und nach einem guten Abendessen bei „Hütten-Bernd“ wurde weiter ausgiebig diskutiert. Viele lustige Dönkes machten die Runde und alte Erinnerungen wurden wieder wach. Aus zwei Klassen bestand damals die Gehlenberger Volksschule, Klasse 1 bis 4 und 5 bis 8. Nur zwei Klassenlehrer hatte die Klasse gehabt, zuerst Helene Lampe, danach Bernhard Dulle.

Organisiert hatten das Treffen Thea Kramer und Wilhelm Olliges. Nach einer gelungenen Wiedersehensfeier waren sich alle einig, dass das nächste Treffen dann in fünf Jahren stattfinden soll.

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