Barßel Für 64 Schülerinnen und Schüler der Realschule Barßel ist die Schulzeit zu Ende. Am Donnerstagabend wurden sie in der Aula des Schulzentrums feierlich aus dem „Schuldienst“ entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst in der Pfarrkirche Barßel mit Pfarrer Ludger Becker und Pastorin Sabine Feuerhake sowie ein buntes musikalisches Programm zeichneten die Feierstunde aus.

„Schon lange nicht mehr hatten wir so einen guten Jahrgang, die wir nun entlassen können“, freute sich Schulleiter Bernhard Schaal. Daran hätten neben den Lehrern sicherlich die Eltern als Wegbegleiter ihren Anteil.

Von den 64 Schülern haben immerhin 50 Prozent den erweiterten Realschulabschluss geschafft. Als Jahrgangsbeste ehrte Schaal aus der Klasse 10a Sophie Gastdorf, Ralat Akubulut aus der 10c und Kene Geesen aus der 10b.

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Für ihr ehrenamtliches Engagement an der Schule wurden Orkan Akbulut, Chantal Jacobs, Angelina Jacobs und Lina Isheim geehrt. „Wenn alle Beteiligten zusammenspielen und Engagement zeigen, kann man viel Bewegen. Das ist an unserer Schule geschehen“, sagte Schaal, Beispielhaft nannte er die Verbesserung der Berufsorientierung. „Im Fußball gibt es gelbe und rote Karten. Da entscheidet der Schiedsrichter“, so Schaal. In der Erziehung sei die Rolle ähnlich. Nur hier seien die Eltern und Lehrer die Schiris. Da habe sich durchaus für manchen Schüler die Frage gestellt: ist die „Karte“ berechtigt. Schaal sprach sich für eine weitere, die „grüne Karte“, aus. Die sollte ins Spielen kommen, um in Gesprächen eine Lösung des Problems zu finden.

„Heute startet ihr in eine neue Lebensphase. Eine erste Etappe auf dem weiteren Lebensweg ist mit dem Abschluss geschafft“, meinte Barßels stellvertretender Bürgermeister Josef Wagner. Den weiteren Lebensweg würden die Schüler selbst entscheiden. „Die Werte dafür wurden im Elternhaus und in der Schule vermittelt. Eine Grundlage für die eigene Zukunft“, so Wagner.

Der Vorsitzende des Elternrates, Volker Hinz, bezog sich auf Sepp Herberges Ausspruch „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Der Abschlussjahrgang sei eine gute Mannschaft gewesen. Nun müssten die Schüler den nächsten Schritt zur Mannschaftsleistung selbst neu bestreiten.

„Nun, jetzt sind wir endlich am Ziel und die Lehrer am Ende“, meinten die Schulsprecher Gabriel Rodehüser und Sophie Gastdorf ein wenig Süffisant.

Den Mitschülern wünschten beide, dass sie alle ihre Lebensziele erreichen und der Schule weiterhin eine gute Entwicklung.

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