Thülsfelde /Augustendorf Nachhaltigkeit in der Praxis konnten 60 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Oberschule Emstek im Wasserwerk Thülsfelde erfahren. Der internationale Tag des Wassers am 22. März trägt in diesem Jahr den Titel „Wasser und nachhaltige Entwicklung“.

Aus diesem Anlass organisiert der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) gemeinsam mit dem Waldpädagogikzentrum Ahlhorn der Niedersächsischen Landesforsten und Schulen an mehreren Tagen Pflanzaktionen am Wasserwerk Thüle. Insgesamt beteiligen sich rund 170 Kinder und Jugendliche an der Aktion.

„Die Aufforstung von Flächen gehört zum nachhaltigen Grundwasserschutz“, erklärt Gabriele Wollstein, die beim OOWV für den Bereich Umweltbildung zuständig ist. „Der Waldboden ist ein guter Speicher und Filter für das Grundwasser. Außerdem wird er, im Gegensatz zu landwirtschaftlich genutzten Flächen, nicht gedüngt und es werden kaum Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Aus diesem Grund ist es wichtig, zum Erhalt und Schutz des Waldes beizutragen.“

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An den verschiedenen Aktionstagen erfahren die Schüler im Wasserwerk Thülsfelde alles über den Wasserkreislauf und den Zusammenhang zwischen Wald und Grundwasserschutz. In verschiedenen Gruppen erhalten sie die Möglichkeit, sich aktiv an der Aufforstung zu beteiligen.

Die 60 Schüler aus Emstek pflanzten mit großem Eifer mehrere junge Rotbuchen und Roteichen. Dabei wurden sie vom Waldpädagogen Horst Wieting und seinen Kollegen betreut. „Die Jugendlichen setzen sich hier quasi selbst ein Denkmal, indem sie Bäume für kommende Generationen pflanzen. Noch sind die zwei Jahre alten Bäume etwa 50 Zentimenter hoch aber irgendwann werden sie 30 Meter hoch sein und zur Artenvielfalt im Wald beitragen.“

Wieting ist froh über die regelmäßige Kooperation mit den Schulen. „Die Schüler sind mit ganz viel Liebe dabei. Hier können sie Nachhaltigkeit in der Praxis erleben.“

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Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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