Sedelsberg /Ramsloh Die Astrid-Lindgren-Grundschule Sedelsberg wehrt sich gegen die Kritik, das ihre Räumlichkeiten unzureichend ausgestattet seien. Besagte Kritik war von Elternvertretern in einer Diskussionsrunde am 9. August mit dem Generalsekretär der CDU Niedersachsen, Kai Seefried, im Pfarrheim Sedelsberg geäußert worden, in der es eigentlich um den Lehrermangel an der Grundschule gegangen war. Das Mobiliar sei alt und nicht funktionstüchtig, so die Kritik. Einige Räumlichkeiten seien dunkel und verbaut. Auch eine unzureichende Sauberkeit der Schulräumlichkeiten (Wollmäuse, Schmutz, Schimmel etc.) war bemängelt worden.

Das wollte das Lehrerkollegium der Grundschule Sedelsberg so nicht stehen lassen und veröffentlichte nun auf der Internetseite der Schule eine Stellungnahme, die Bürgermeister Thomas Otto in der Ratssitzung am Montag noch einmal verlas. Otto war wie auch Schulleiter Andreas Pranger und die übrigen Lehrer der Schule nicht in die Diskussionsrunde eingebunden.

„Unsere Schule ist sicherlich nicht mit modernen, in der heutigen Zeit erbauten Gebäuden vergleichbar. Sie ist alt, aber durchaus funktionell und mit allem Notwendigen ausgestattet. Darüber hinaus bietet sie Möglichkeiten im Bereich ,Neue Medien’, von denen Lehrer an ,modernen’ Schulen nur träumen können“, schreibt das Kollegium. Vor zwei Jahren sei das letzte, alte Schülermobiliar durch neues, zeitgemäßes ersetzt worden, heißt es in der Stellungnahme. „In allen Klassen befindet sich somit adäquates und intaktes Mobiliar.“ Der Schulträger habe immer auf die Wünsche und Anträge der Grundschule reagiert und diese „zufriedenstellend ausgestattet“. Auch Bürgermeister Otto verwies auf den positiven Eindruck, den er bei einem Besuch der Grundschule Sedelsberg in diesem Jahr gewonnen habe.

Im Zuge des Umbaus in den Jahren 2014 bis 2015 seien viele „unserer Ideen und Anregungen“ realisiert worden. Viele Schwachpunkte seien ausgemerzt und nachgebessert worden, schreiben die Lehrer weiter. Besonders im Medienbereich sei man sehr gut ausgestattet. „Im Augenblick sind wir im Saterland in dieser zukunftsweisenden und wichtigen Sparte die führende Grundschule. Bewerber und auch Abordnungen staunen über die großzügigen, funktionellen und den Unterricht erleichternden Möglichkeiten“, betont das Kollegium. „Das Medienzentrum Cloppenburg sieht in uns eine Vorzeigeschule und empfiehlt uns, unsere Erfahrungen an andere Schulen in Fortbildungen weiterzugeben.“

Die Kritik an der Schulsauberkeit nimmt man sich zu Herzen. Diese „ließ im letzten Schuljahr tatsächlich zu wünschen übrig. Es wurde, aus von uns nicht nachvollziehbaren Gründen, keine Grundreinigung durchgeführt. In den Sommerferien erfolgte nun eine gründliche Reinigung, so dass die Sauberkeit wieder gewährleistet ist“, schreibt das Kollegium der Astrid-Lindgren-Grundschule.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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