Barßel „Ich bin stolz, Schulleiterin an dieser tollen Grundschule mit diesen wundervollen Kollegen, Mitarbeitern und Schülern gewesen zu sein. Es fällt mir sehr schwer, zu gehen.“ Sehr gerührt zeigte sich Barbara Moormann bei ihrer offiziellen Verabschiedung als Leiterin der Barßeler Marienschule am Dienstagvormittag in der Schul-Aula. Schüler, Eltern und vor allem die Kinder hatten ein buntes Programm zusammengestellt, um ihrer Schulleiterin einen gebührenden Abschied zu bereiten. Wie berichtet, geht die 63-Jährige in den Ruhestand.

Bereits am Morgen wartete die erste Überraschung auf Moormann, als ihre Kollegen mit einem großen Bus vor ihrem Haus standen und sie zu ihrem letzten Schultag abholten. Vor der Schule warteten dann die Kinder.

Die Entlassungsurkunde übergab Dezernent Karl-Heinz Book von der Landesschulbehörde. „Sie haben die schule immer pflichtbewusst und verantwortungsvoll geleitet“, lobte Book. „Für ihre Zukunft rate ich Ihnen, sich eine Seelenhängematte anzuschaffen und einfach die Dinge zu tun, die Sie tun möchten und dass Sie das auch genießen können.“

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Für den musikalischen Rahmen waren die Bläser-AG der Grundschule sowie der Schulchor zuständig. Zwischen den zahlreichen Reden sorgten Vorführungen von Schülern für beste Unterhaltung. Von ihrer Klasse bekam Moormann ein selbst gestaltetes Buch geschenkt, in das die Schüler Engel gemalt hatten. In einer kurzen Präsentation zeigten die Schüler alle diese Bilder auf einer großen Leinwand.

„Ich werde das alles sehr vermissen und bin gespannt, wie sich alles weiterentwickeln wird“, sagte Moormann. Die künftige kommissarische Schulleiterin, Maike Gundelach, und Lehrer Olaf Dielenschneider blickten gemeinsam zurück auf die siebenjährige Amtszeit Moormanns. Die Einführung der Ganztagsschule, die Renovierung der Turnhalle, das Lichterfest oder die Umgestaltung des Schulhofes. All das fand unter der Regie Barbara Moormans statt.

In ihren insgesamt 38 Dienstjahren hatte sie, so rechneten Gundelach und Dielenschneider vor, genau 7714 Tage gearbeitet, davon waren allerdings 2432 Tage Ferien. Das waren 347 Wochen oder 81 Monate Ferien. „Sie hatte umgerechnet sechs Jahre und neun Monate frei. Da müsste sie eigentlich noch drei Jahre dranhängen“, sagte Dielenschneider mit einem Augenzwinkern. „Doch leider es es nicht so, dass Ferien auch Urlaubszeit sind.“ Auch in den Ferien sei in der Schule viel zu tun.

„Es fällt uns sehr schwer, Dich gehen zu lassen“, sagte Dielenschneider zum Abschluss.


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Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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