Barßel Schutzbrille, Handschuhe und Werkzeug liegen vor Pia-Sophie Nordmann auf dem Tisch. Die 14-Jährige aus der 9a der Hauptschule Barßel sitzt mit ihren Mitschülern im Klassenraum und berichtet von ihrem dreiwöchigen Betriebspraktikum im September bei der Firma Worthmann. „Ich habe Bauteile zusammengeschraubt, geflext und entgratet.“ Janna Hartzke und ihre Freundinnen aus der 6c der Integrierten Gesamtschule (IGS) schreiben fleißig mit. Mit einem Laufzettel stellen sie den „Fachmännern“ Fragen und machen sich über das Berufsbild schlau.

Denn am Freitag fand eine Ausstellung der Abschlussklassen 9a und 9b der Hauptschule statt, die Informationen zu ihrem Betriebspraktikum gaben. Schüler der Klassen 7 und 8 der Hauptschule sowie 7 bis 10 der Realschule und 6 der IGS informierten sich und hatten teilweise schon konkrete Berufsvorstellungen. Es herrschte großer Andrang.

„Ich möchte Apothekerin werden, aber das ist ein sehr schwerer Weg“, erzählt Dawn Josephine Nett (12) aus der 6c. Ann Chatamma (15) weiß auch bereits, wie ihre Zukunft aussieht: „Zweieinhalb Jahre Hotelfachfrau lernen, dann in die Schweiz, dann für zwei Jahre zur Hotelfachschule.“ Das Schulpraktikum in einem Hotel habe ihr sehr bei der Orientierung geholfen, berichtet die Zehntklässlerin.

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Auch die 15-jährige Christin Tangemann aus der 9b weiß, dass sie gern Erzieherin werden möchte. Im Kindergarten Piccolino in Altenoythe forschte sie mit den Kindern oder kochte Marmelade.

Insgesamt 34 Schüler der beiden neunten Klassen absolvierten ein Praktikum, keiner brach es ab. Doch nicht alle hätten ihren Traumberuf bereits gefunden, sagte Wirtschafts-Lehrer Dietmar Trimpop, der mit den Klassenlehrern Falko Schmitt (9b) und Ulrike Janßen (9a) die Schüler begleitete. So steht ein Berufsberater von der Agentur für Arbeit den Jugendlichen beratend zur Seite. „Viele möchten Kfz-Mechaniker werden oder in den Einzelhandel“, erklärte Janßen.

Mit dem Praktikum sollen die Schüler erstmal Erfahrungen sammeln, eine Orientierung finden und mit der Arbeitswelt konfrontiert werden. Im Vorfeld lernten die Klassen, eine Bewerbung zu schreiben und ein Vorstellungsgespräch zu führen. „Das führen wir jetzt noch weiter“, sagte Janßen.


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Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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