FRIESOYTHE FRIESOYTHE/KR - „Plattdütsch ist die beste Spraoke, de et giff. Je dröfft jau freien wenn je dat schnakken könnt, jüs so as wenn je Englisch oder Spaonisch könnt“, erklärte Gerd Hömmken, Schulleiter der Ludgeri-Schule Friesoythe den Schülern der dritten und vierten Klassen bei der schulinternen Siegerehrung im 21. plattdeutschen Vorlesewettbewerb, den die Oldenburgischen Landschaft auf Landesebene organisiert.

Hömmken, der die Siegerehrung und Urkundenverteilung in bestem Plattdeutsch in der Pausenhalle der Schule vornahm, wurde von vielen Schülern verstanden, wie die Übersetzungen der Kinder zeigten. Doch er wusste auch, dass viele Mädchen und Jungen ihn in der plattdeutschen Sprache nicht verstanden, für diese übersetzte er seine Rede ins Hochdeutsche, so dass die Auszeichnung der plattdeutschen Vorleser zweisprachig in Platt- und Hochdeutsch vollzogen wurde. Hömmken forderte die Kinder auf, weiterhin viel plattdeutsch zu lesen, um perfekt zu werden. Sein Dank galt Hanna Moorbrink, die nicht nur für die Organisation des Wettbewerbs verantwortlich gezeigt habe, sondern sich mit der Arbeitsgemeinschaft Plattdeutsch sehr für den Erhalt der Sprache engagiere. Manchmal höre man auch, wie sie Schüler auf dem Schulhof in ihrer plattdeutschen Mutersprache ermahne. „Hier wird auch Platt gesprochen“, könne es somit für die Schule heißen. Sein Dank galt auch den Klassenlehrerinnen, die mit den

Teilnehmern des Wettbewerbs fleißig geübt hätten.

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Insgesamt beteiligten sich 41 Schülerinnen und Schüler der Ludgeri-Schule am Lesewettbewerb und jeder erhielt hierfür eine Urkunde. Als beste „Vörläser zeichnete er Julia Fleuren, Stephanie Weerts, Jessica Ackermann und Bernd Völler mit dem Plattdeutschen Buch „Steffi lehrt Platt“ aus und betonte, dass die vier Schüler sich für den anstehenden Kreiswettbewerb qualifiziert hätten.

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