Bösel Bereits im Dezember rief die Schülervertretung (SV) der Oberschule Bösel (OBS) das Projekt „Schüler helfen Kindern in Syrien“ ins Leben. Die Schüler sammeln seitdem fleißig Flaschen, denn das Flaschenpfand geht an Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef). Sie wollen so zur materiellen und medizinischen Versorgung von Kindern in Syrien und den Nachbarländern beitragen, den Kauf von Schulmaterialien und damit Bildung ermöglichen sowie den Kindern auf diesem Weg wieder ein wenig Leben zurückgeben.

Am Freitag, 27. Januar, war Horst Dethlefs von der Unicef Arbeitsgruppe Oldenburg zu Gast an der OBS, um die Arbeit der Hilfsorganisation im Raum Syrien vorzustellen. Alle Schüler sollten ein konkretes Bild von der Hilfe durch Unicef erhalten, welche sie durch ihre Sammelaktion unterstützen.

Ergreifende Präsentation

Berichte über die schlimme Lage im Raum Syrien haben die Schüler schon in den Medien gesehen oder darüber gelesen. Die Präsentation und der Bericht von Dethlefs haben die Schüler der fünften bis zehnten Klassen sehr ergriffen, die Jungen und Mädchen waren sichtbar betroffen. Durch Fotos und Worte vermittelte Dethlefs den Schülern ein Bild von den Lebensbedingungen der Menschen in den Kriegsgebieten sowie den Flüchtlingslagern in den angrenzenden Staaten.

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Dethlefs zeigte Bilder von syrischen Kindern und erzählte, welche Folgen der Krieg für sie hatte. Als Beispiele nannte er den Verlust von Geschwisterkindern durch Bombardierungen oder Analphabetismus, weil ein Schulbesuch im Kriegsgebiet nicht möglich ist.

Dethlefs berichtete darüber hinaus, wie Unicef den Kindern hilft. Mit Spendengeldern werden zum Beispiel Wassertanks gebaut, weil gerade für Kinder sauberes Wasser überlebenswichtig ist. Impfungen und medizinische Versorgung sowie schulische Bildung sind weitere Bereiche, die die Unicef mit den gespendeten Geldern ermöglicht.

Bis zuletzt waren alle Schüler sehr aufmerksam und folgten dem Vortrag. Sicherlich haben die Jungen und Mädchen in der nächsten Zeit das ein oder andere Bild vor Augen und denken daran, was eine Pfandflasche bewirken kann, wenn sie das nächste Mal eine der leeren Flaschen in die Spendentonne werfen, die seit mehr als einem Monat auf dem Schulhof steht.

Aktion sensibilisiert

Die Schüler der OBS sind durch diese Aktion sicherlich noch sensibler für die Lage der Flüchtlingskinder geworden, zumal sie an der Schule bereits seit mehreren Monaten Mitschüler haben, die Ähnliches erlebt haben. Einige dieser Flüchtlingskinder stammen aus Kriegsgebieten wie Aleppo. Sie haben den Vortrag teilweise fast versteinert verfolgt.

Horst Dethlefs erhielt großen Beifall für seinen Vortrag. Den ersten Spendenbetrag in Höhe von 204,02 €Euro, der seit Beginn des Projektes im Dezember gesammelt wurde, überreichte die Schülervertretung in Form eines symbolischen Schecks an das Kinderhilfswerk.

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