CLOPPENBURG Einen klangvollen Namen hat am Sonnabend die Grundschule Bethen bekommen. Mit dem Namenspatron „Antonius von Padua“ werde nicht nur die Verbindung zum Wallfahrtsort Bethen und zu seiner Antoniuskapelle geschaffen, so Rektorin Anja Heckmann beim offiziellen Festakt. Auch würden die Philosophie und Einstellung der Lehrer, Schüler und Eltern wiedergegeben, die dem Lebensmotto des Patrons – „Irgendwie anders“ zu sein – entsprächen.

Orangene T-Shirts

„Heute ist ein ganz besonderer Tag, nicht nur für unsere Schule, sondern für das ganze Dorf.“ Dieser Satz Heckmanns traf das Bild, das die Kinder in ihren orangenen T-Shirts vermittelten. Sie freuten sich, nahmen sichtlich Anteil und waren selbst wichtige Akteure. Ob beim Theaterstück „Irgendwie anders“ unter der Leitung von Britta Rothe oder dem Wortgottesdienst mit Pfarrer Monsignore Dr. Dirk Költgen: Schülerinnen und Schüler in orangefarbenen T-Shirts waren stets dabei.

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Die Idee der Schule am Wallfahrtsort einen eigenen Namen zu geben, wuchs bei der Schulleiterin vom ersten Tag an. Vorsichtig habe sie sich – nach der Zustimmung aus der Lehrerschaft – an unterschiedliche Vertreter aus Kirche und Verwaltung gewandt: Auch dort nur Zustimmung. Letztendlich hätten alle Gremien der Stadt einstimmig den Vorschlag einer Umwidmung der Grundschule Bethen ihre Zustimmung gegeben, so Heckmann.

Grußwort vom Weihbischof

In seinem Grußwort bejahte Weihbischof Heinrich Timmerevers die Verbindung der Schule mit der Antoniuskapelle und hob die Bedeutung der Antonius-von-Padua-Grundschule mit seinen Kindern, Lehrern und Eltern für den Wallfahrtsort hervor. Das Grußwort wurde von Heckmann verlesen, da Timmerevers beim Besuch von Bischof Genn in Garrel weilte (siehe Bericht, Seite 31).

Naber spielt „Patentante“

Als „Patentante“ hatte die ehemalige Schulleiterin Hildegard Naber nicht nur ein gerahmtes Bild des Antonius von Padua für jedes Klassenzimmer dabei. Im lauten Gejohle der Kinder ging ihre Ankündigung unter, in der kommenden Woche mit etwas Süßem wiederzukommen. Da blieb dem „Patenonkel“ Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese keine große Wahl. „Solch ein Fest verursacht auch Kosten, da habe ich etwas mitgebracht“, so Wiese, der den großen Stellenwert einer guten Grundschule für die Zukunft mit einem Gleichnis verdeutlichte. Weitere Grußworte überbrachten die Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg (Cloppenburg/SPD) und der Landtagsabgeordnete Clemens große Macke (Addrup/CDU).

Mehr Infos unter

www.antoniusschule-bethen.de

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