CLOPPENBURG Dieter Schütte aus Cloppenburg und die Lehrerinnen Anna-Lena Gerken aus Oldenburg, und Gabriele Lange aus Bad Zwischenahn sind die Gewinner des 13. Kinderfreundlichkeitspreises des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Cloppenburg. Der Anerkennungspreis ging an die Stadt Löningen für ihr Krippenprojekt „Pusteblume“.

Dieter Schütte war maßgeblich an der Gründung des Förderverein für den Sankt-Vincenz-Kindergarten beteiligt. Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Dr. Irmtraud Kannen, lobte in der Laudatio den selbstlosen Einsatz des Familienvaters. Obwohl seine Kinder mittlerweile nicht mehr in den Kindergarten gingen, engagierten sich Dieter Schütte und seine Frau Sigrid weiter für die Einrichtung. So konnten Holzspielzeug, eine Videokamera und eine Sitzbankgruppe angeschafft werden.

Die Lehrerinnen Anna-Lena Gerken und Gabriele Lange unterrichten in der Realschule Barßel. Die Auszeichnung erhielten sie für die Unterstützung zweier schwerstbehinderter Schüler. Eigentlich hätten die Betroffenen eine Schule für Körperbehinderte besuchen müssen. In Barßel betrat man damit Neuland. Es war die erste Schule in Niedersachsen, die den Schritt wagte, den beiden Jugendlichen einen ganz normalen Schulbesuch über viele Jahre zu ermöglichen. Das gute Zusammenspiel zwischen Schulleitung und Lehrern, das Verständnis des Schulträgers und die beispiellose Integration in die Klassengemeinschaft hätten dazu beigetragen, hieß es.

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Jedes Jahr wird vom Kinderschutzbund auch ein Anerkennungspreis verliehen. In diesem Jahr ging er an den Kindergarten Sankt Vitus in Löningen. Seit dem 1. Oktober gibt es dort die Kinderkrippe „Pusteblume". Hier werden zurzeit sieben Kinder – davon fünf unter zwei Jahren und ein einjähriges Kind – betreut. Das Angebot ist berufsunabhängig. Dank der Unterstützung von neun Löninger Unternehmen konnten die Krippenkosten von 80 000 Euro bezahlt werden. „Dieser Kooperationsverbund zwischen Kirche, Kommune und Wirtschaft hat Vorbildcharakter", machte Dr. Irmtraud Kannen deutlich.

Volker Raker, zweiter Vorsitzender des Kinderschutzbundes, sagte: „Mit der Aktion wollen wir anregen, dass die Kinder in allen Bereichen des täglichen Lebens noch stärker in das Blickfeld gerückt werden.“ Ähnlich äußerte sich die stellvertretende Landrätin, Marlies Hukelmann. „Wir müssen mehr Rechte für die Kinder erreichen“, sagte sie. Die Horrormeldungen der letzten Wochen über getötete Kinder hätten alle Bürger erschreckt. Deshalb sei jeder kleine Schritt zum Wohl der Kinder wichtig.

„Dieser

Kooperationsverbund hat Vorbildcharakter“

Irmtraud kannen

Dieter Schütte aus Cloppenburg und die Lehrerinnen Anna-Lena Gerken aus Oldenburg, und Gabriele Lange aus Bad Zwischenahn sind die Gewinner des 13. Kinderfreundlichkeitspreises des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Cloppenburg. Der Anerkennungspreis ging an die Stadt Löningen für ihr Krippenprojekt „Pusteblume“.

Dieter Schütte war maßgeblich an der Gründung des Förderverein für den Sankt-Vincenz-Kindergarten beteiligt. Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Dr. Irmtraud Kannen, lobte in der Laudatio den selbstlosen Einsatz des Familienvaters. Obwohl seine Kinder mittlerweile nicht mehr in den Kindergarten gingen, engagierten sich Dieter Schütte und seine Frau Sigrid weiter für die Einrichtung. So konnten Holzspielzeug, eine Videokamera und eine Sitzbankgruppe angeschafft werden.

Die Lehrerinnen Anna-Lena Gerken und Gabriele Lange unterrichten in der Realschule Barßel. Die Auszeichnung erhielten sie für die Unterstützung zweier schwerstbehinderter Schüler. Eigentlich hätten die Betroffenen eine Schule für Körperbehinderte besuchen müssen. In Barßel betrat man damit Neuland. Es war die erste Schule in Niedersachsen, die den Schritt wagte, den beiden Jugendlichen einen ganz normalen Schulbesuch über viele Jahre zu ermöglichen. Das gute Zusammenspiel zwischen Schulleitung und Lehrern, das Verständnis des Schulträgers und die beispiellose Integration in die Klassengemeinschaft hätten dazu beigetragen, hieß es.

Jedes Jahr wird vom Kinderschutzbund auch ein Anerkennungspreis verliehen. In diesem Jahr ging er an den Kindergarten Sankt Vitus in Löningen. Seit dem 1. Oktober gibt es dort die Kinderkrippe „Pusteblume". Hier werden zurzeit sieben Kinder – davon fünf unter zwei Jahren und ein einjähriges Kind – betreut. Das Angebot ist berufsunabhängig. Dank der Unterstützung von neun Löninger Unternehmen konnten die Krippenkosten von 80 000 Euro bezahlt werden. „Dieser Kooperationsverbund zwischen Kirche, Kommune und Wirtschaft hat Vorbildcharakter", machte Dr. Irmtraud Kannen deutlich.

Volker Raker, zweiter Vorsitzender des Kinderschutzbundes, sagte: „Mit der Aktion wollen wir anregen, dass die Kinder in allen Bereichen des täglichen Lebens noch stärker in das Blickfeld gerückt werden.“ Ähnlich äußerte sich die stellvertretende Landrätin, Marlies Hukelmann. „Wir müssen mehr Rechte für die Kinder erreichen“, sagte sie. Die Horrormeldungen der letzten Wochen über getötete Kinder hätten alle Bürger erschreckt. Deshalb sei jeder kleine Schritt zum Wohl der Kinder wichtig.

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