Ramsloh Tanja Claaßen hat genau nachgeschaut: „Gemäß der griechischen Herkunft des Wortes Schule bedeutet dies ,freie Zeit’ und ,Müßiggang’“, erklärte die Elternvertreterin der Haupt- und Realschule Saterland den 154 Schülerinnen und Schülern, die am Freitagmorgen feierlich verabschiedet wurden.

Mit freier Zeit und Müßiggang hatte das, was sie geleistet haben, jedoch nichts zu tun: Zwei Schüler erhielten den Förderschulabschluss und 62 Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss nach Klasse 9. Im 10. Jahrgang erhielten fünf Schülerinnen und Schüler den Sekundarabschluss I, 46 den Realschulabschluss und 38 den erweiterten Sekundarabschluss. Mit dem erweiterten Abschluss haben sie die Möglichkeit, direkt auf ein Gymnasium zu wechseln und ihr Abitur anzugehen.

Die Abschlussfeier in der prall gefüllten Aula, zu der neben den Schülern rund 400 Eltern, Verwandte und Freunde kamen, begann mit einem Gottesdienst. Das Publikum war so groß, das einige stehen mussten: „Wir hätten gerne mehr Stühle aufgestellt, mussten jedoch die Fluchtwege frei halten“, erklärte Schulleiterin Astrid Fedorowicz.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter "kurz vor acht" der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Nach dem Gottesdienst folgten die Schüler mit einem Musikbeitrag, ehe Fedorowicz die Anwesenden begrüßte.Im Anschluss zeigten die abgehenden Schüler eine Diashow mit den schönsten Fotos ihrer Schulzeit.

Darauf folgten die Grußworte von Bürgermeister Thomas Otto, der den Schülern alles Gute für ihre selbstbestimmte und individuelle Zukunft wünschte, sowie von Claaßen. Für Schmunzeln sorgte der anschließende Beitrag der Schwarzlicht-Theater-AG, der das Schulleben auf humorige Weise Revue passieren ließ. Vom Neuanfang mit anfänglicher Unsicherheit in der 5. Klasse, über die Klassenfahrt in Jahrgang 6, Mathe-Problemen in der 7. Klasse sowie der Pubertät in der 8. Klasse bis zu den Abschlussarbeiten in Jahrgang 9.

Anna Rudloff, Michelle van Kempen sowie Maurice Jahn von der Schülervertretung (SV) betonten in ihrer Rede, dass sie vor allem Freundschaften und eine Orientierung an der Schule gefunden haben. Alle drei wurden im Anschluss für ihre engagierte Mitarbeit in der SV geehrt, Rudloff wurde zudem Jahrgangsbeste im Realschuljahrgang der 10. Klasse.

Im Hauptschuljahrgang der 10. Klasse schnitt Ahmad Alnaser am besten ab, in Jahrgang 9 Lars Thoben. Die drei insgesamt besten Ergebnisse erzielten Pia Lindemann aus dem Hauptschuljahrgang der 10. Klasse und Luca Helmers sowie Jan Malte Simon Schmidt aus dem Realschuljahrgang. Für ihren engagierten Einsatz im Schülervivarium wurde Verena Stoppelmann (10R1) geehrt, besonderen Einsatz im Rahmen der Klassengemeinschaft zeigten Andreas Meyer und Dominique Pilch (beide 10R3).

Unter dem Motto „Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen“, haben sie sich verabschiedet und können nun die Dinge genießen, die Schule im Wortsinn bedeutet: Freie Zeit und Müßiggang.


Ein Video finden Sie unter   www.youtube.com/nwzplay 
Weitere Bilder finden Sie unter   www.nwzonline.de 
Video

Nils Coordes Redakteur / Online-Redaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.