Ramsloh Voll ist es am Donnerstagvormittag im Computerraum der Haupt- und Realschule (HRS) Saterland in Ramsloh gewesen. Zwar bietet der Seniorenbeirat in Kooperation mit dem Bildungswerk Saterland und der HRS bereits seit 2013 den Kursus „Schüler schulen Senioren“ an. Doch so viele Senioren, wie an diesem Tag, waren bisher noch nicht dabei. „Ich freue mich sehr über die große Resonanz“, sagte Rosa Strohschnieder, Sprecherin des Seniorenbeirats, über die 18 teilnehmenden Senioren. Und diese kamen nicht nur aus dem Saterland, sondern auch aus den Gemeinden Barßel, Westoverledingen, Ostrhauderfehn und Emstek.

Jeder Senior bekam ein bis zwei Zehntklässler aus der 10H um Klassenlehrer Gunnar Norda zugeteilt. Dies erfolgte nach den Interessen der Senioren, die sie bereits bei der Anmeldung angeben mussten. Individuell wurden sie von den insgesamt 23 Schülerinnen und Schülern geschult.

„Wir haben damals angefangen mit einer reinen PC-Schulung“, so Strohschnieder. Mittlerweile seien aber Schulungen am Tablet, Laptop oder Smartphone mehr gefragt. So wollte zum Beispiel Maria Herbst aus Ostrhauderfehn mehr über die Bedienung von Smartphones erfahren. Dazu hatte sie ihr eigenes mitgebracht. „Ich war schon beim letzten Mal dabei“, sagte die 80-Jährige. Jetzt wollte sie das damals Gelernte vertiefen. Dabei half ihr Schülerin Michelle van Kempen.

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Eduard Lindemann aus Sedelsberg standen die Schülerinnen Sarah-Maria Drees und Pia Lindemann zur Seite. Den 68-Jährigen interessierte vor allem, wie Bilder in ein Dokument auf dem PC oder Laptop eingefügt werden können und wie man Tabellen erstellt. „Ich finde es sehr wichtig, dass auch Ältere mit digitalen Geräten umgehen können“, sagte Sarah-Maria. Darum habe sie sich dazu entschieden, mitzumachen.

Erstmals konnten die Teilnehmer sich an dem Tag auch mit ihren eigenen Geräten ins Internet der Schule einzuwählen. Auch wie das geht, wurde gezeigt. „Ich finde es immer gut, wenn man mit der Zeit geht“, sagte Lehrer Norda und lobte die Senioren für ihren Mut, sich in Sachen Smartphone und Co. fitmachen zu wollen. Die Schulung war kostenlos. Wer wollte, konnte aber am Ende eine kleine Spende in die Spendendose werfen. Diese kommt den Schülern zugute.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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