EMSTEK Seit Oktober 2007 läuft das Niedersächsische Kooperations- und Bildungsprojekt (Niko) an der Haupt- und Realschule Emstek. Dabei will die Schule gemeinsam mit dem Land Niedersachsen, der Gemeinde sowie dem Caritas-Sozialwerk (CSW) einen Beitrag zum Abbau von Bildungsbenachteiligungen und Erziehungsdefiziten leisten. Jeweils mit einer halben Stelle arbeiten die Diplom-Pädagogin Sandra Cancino und die Diplom-Sozialpädagogin Alexandra Pille an Vorhaben. Cancino betreut zudem das Projekt „Profilierung der Hauptschule“, während Pille das Jugendzentrum „Jufo“ leitet.

„Niko“ will das Selbstwertgefühl von Jugendlichen so stärken, dass sie sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln. Dabei geht es auch um Bereiche, wie Gesundheit, Ernährung, und gesellschaftliche Integration. Als einen Tätigkeitsschwerpunkt sehen die beiden Fachkräfte die enge Zusammenarbeit mit den Eltern der Teilnehmer.

Schulleiter Bernhard Twenhövel verweist auf den Umstand, dass verhaltensauffällige Schüler oft Probleme im Elternhaus, wo oft noch patriarchalische Strukturen gelten, haben. Die Betroffenen Jugendlichen würden in diesem Konflikt der Kulturen förmlich aufgerieben, und hätte folglich Probleme, sich in den Schulalltag einzugliedern.

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Für Klaus Karnbrock (CSW) steht die Bedeutung einer engmaschigen Netzwerkstruktur im Vordergrund, da Jugendliche mit Schulproblemen langfristig auch Schwierigkeiten bei der Suche einer Lehrstelle hätten. In dieses Netzwerk will er bereits die Grundschulen einbinden.

Die Kosten für „Niko“, das bis Ende 2011 läuft“, tragen das Land und die Gemeinde jeweils zur Hälfte. Zusätzlich stellt das Land jährlich 1000 Euro für besondere Maßnahmen zur Verfügung sowie weitere 6000 Euro für 2007 und 2008. Bürgermeister Michael Fischer (CDU) schätzt eine frühzeitige Integrations- und Betreuungsarbeit. Zudem will er auch das Familienbüro der Gemeinde mit einbinden.

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