BöSEL Der Schulausbau in Petersdorf wird noch mal um ein paar Quadratmeter erweitert. Die Mehrausgaben dafür waren nicht unumstritten.

von thomas haselier BÖSEL - Der Debatte im Ratssaal waren Schulbesichtigungen vorausgegangen, doch nicht in allen Fällen beflügelte das am Montagabend die Entscheidungsfreudigkeit des Schulausschusses des Böseler Rates: Ohne konkretes Ergebnis blieb so die Diskussion über die Sanierung des Schulhofes der St.-Martin-Schule.

Der Hintergrund: Die Asphaltierung des Geländes befindet sich schon länger in sanierungsgedürftigem Zustand, Eltern und Lehrer sehen eine erhöhte Unfallgefahr. Weil aber eine neue Asphaltierung, die auch nach Auffassung der Verwaltung notwendig wäre, eine Vorbearbeitung des Untergrundes notwendig machte, würden die Kosten sich auf über 50 000 Euro erhöhen. Noch teurer wäre eine Pflasterung mit Bockhorner Klinker, der von der Ratsmehrheit jedoch wegen besonderer Unfallgefahr bei Nässe als ungeeignet eingeschätzt und damit abgelehnt wird. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob es preisgünstigere Alternativen gibt. Erst 2006 soll der Schulhof der St.-Martin-Schule saniert werden.

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Strittig war im Ausschuss die Erweiterung der Grundschule Petersdorf, wobei es dabei im Prinzip um eine „Erweiterung der Erweiterung“ ging, denn die Verwaltung hält eine Vergrößerung um rund 22 Quadratmeter gegenüber dem ohnehin geplanten Anbau der Schule für sinnvoll, weil mit rund 23 000 Euro Mehrkosten vergleichsweise preisgünstig. Dagegen argumentierte Gerd Raker (CDU) mit Vehemenz. Die damit verbundenen Mehrkosten seien angesichts der nach wie vor schwierigen Haushaltslage und eines unstrittigen Sparzwanges nicht akzeptabel. Demgegenüber sprach sich Bürgermeister Gerhard Höffmann ebenso wie die Ausschussmehrheit für die Erweiterung aus, um Chancen der Schule für die Zukunft zu sichern.

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