Molbergen Zum siebten Mal hatten die Kunstschule Renaissance und der Heimatverein der Deutschen aus Russland zur Sommerakademie eingeladen. Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Menschen, Schicksale, Lebenswege“ konnten Kinder aus Molbergen unter der Leitung von Ivan Hutsul malen und Gemeinschaftswerke erstellen. Zum zweiten Male war das Demenzzentrum Am Buchenbaum Gastgeber.

Bei der Abschlussveranstaltung stellte Waltraud Fasel, die Leiterin der Einrichtung fest: „Durch Inspiration und Begleitung durften wir erleben, dass Kunst ein Miteinander möglich macht, dass Kunst aber auch miteinander möglich ist. Wir begleiten viele Menschen ein Stück in einer bestimmten Lebensphase. Bei uns ist Erinnerungsarbeit ein Schlüsselangebot.“

Fast 70 Kinder hatten unter Leitung von Ivan Hutsul mit Bewohnern und Mitarbeitern des Hauses an der Sommerakademie teilgenommen. Fasel lobte die Kooperation mit der Sommerakademie des Ukrainers Hutsul und der Kunstschule Renaissance.

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Dr. Heinrich Dickerhoff, von der Katholischen Akademie Stapelfeld, erzählte das Märchen vom alten Raben, der der Fledermaus zu ihren Flügeln verholfen hatte. „Ich finde es toll, wenn man etwas Kreatives macht. Das kann beflügeln“, so Dickerhoff.

Molbergens Bürgermeister Ludger Möller (CDU) lobte die von jungen und demenzkranken Menschen geschaffenen Arbeiten. „Wir sind eine kreative Gemeinde. Die Sommerakademie aber ist ein Glücksfall für die Gemeinde und einmalig im Landkreis. Molbergen ohne Sommerakademie ist wie ein Bild ohne Farbe“, stellte Möller fest.

Nach den Worten der Vorsitzenden des Heimatvereins der Deutschen aus Russland, Nadja Kurz, schaffe es Kunst, miteinander zu kommunizieren, sich zu verstehen, wenn Worte fehlten. Dieses Projekt solle der Integration dienen wie auch die vorherigen Sommerakademien zu Themen, wie Molbergen als Ort, Heimat oder Dorferneuerung. Die Teilnehmer hatten in Gruppen Glasmalereien erstellt, die nach den Fluren im Demenzzentrum benannt waren. zudem wurde aus Glasstücken ein Mosaik gestaltet.

Die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Kurt Bussmann und Maria Niebuhr, überreichten allen teilnehmenden Kindern Urkunden.

Eine Überraschung hielt Kurz noch für Dickerhoff und für Fasel bereit. In der Sommerakademie hatten die kleinen Künstler je ein Porträt der beiden Persönlichkeiten angefertigt, das sie ihnen überreichte.

Umrahmt wurde die Feierstunde durch Musikdarbietungen von Ilona Medjanika und Sohn Oskar Medjanik. sie spielten Klavier und Violine.

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