Mittelstenthüle Die Grundschule (GS) Mittelstenthüle hat eine neue Leiterin: Birgit Hanneken erhielt am Dienstagmorgen ihre Ernennungsurkunde von Frank von der Aa, Schulfachlicher Dezernent der Landesschulbehörde. Bürgermeister Sven Stratmann gratulierte und freute sich darüber, dass somit ein fließender Übergang zwischen ihrem bisherigen Posten als kommissarische Leiterin der GS Hohefeld und ihrem neuen Posten gewährleistet ist.

Die Grundschule Hohefeld existiert nur noch in diesem Schuljahr, solange wird Hanneken die kommissarische Leitung noch innehaben: „Ich wohne in Ellerbrock und mag kleine Grundschulen, deswegen habe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle in Thüle beworben“, erklärt Hanneken. Elf Schülerinnen und Schüler werden am Samstag neu eingeschult, insgesamt gibt es dann 48 Schüler an der Schule, pro Jahrgang eine Klasse.

Hanneken lobt die Arbeit ihrer Vorgängerin Sabine Rolfes, die aus persönlichen Gründen an die Ludgeri-Schule in Friesoythe gewechselt ist und dort stellvertretende Schulleiterin wird: „Die Schule hat mit dem teilgebundenen Ganztag ein gutes Konzept, das super läuft und mit dem ich weiter arbeiten möchte“, so die neue Leiterin.

Der teilgebundene Ganztag bedeutet, dass die Schüler am Dienstag und Donnerstag bis etwa 14.30 Uhr in der Schule sind. An den anderen Tagen haben sie um 12 (jüngere Schüler) oder um 13 Uhr Schluss. Die Lehrer sowie die Eltern haben sich damals einstimmig dafür ausgesprochen: „Das bedeutet auf dem Land schon etwas. Pädagogisch gesehen haben wir so natürlich sehr viele Möglichkeiten, der Lehrplan hat eine andere Rhythmisierung“, erklärt von der Aa.

Generell funktioniere die Zusammenarbeit zwischen Schule, Vereinen und Eltern in Thüle sehr gut: „Dies ist auch daran zu sehen, dass die Schule bereits dreimal als sportfreundliche Schule ausgewiesen wurde“, betont von der Aa. Dies zeige, dass Bewegung und Sport an der Schule besonders verankert seien. Das Zertifikat bekommt eine Schule nur, wenn sie über drei Jahre den Nachweis ihrer Sportfreundlichkeit erbringt. Auch das Thema gesunde Ernährung gehört dazu. „Einmal den Aufwand zu betreiben, gelingt häufig sehr schnell, aber über Jahre mit allen Vereinen so gut zusammen zu arbeiten und dreimal ausgezeichnet zu werden, zeigt, dass die Zusammenarbeit stimmt“, lobt der Dezernent.

Diese gut laufenden Kooperationen möchte Hanneken selbstverständlich aufrechterhalten und bei Bedarf noch weiterentwickeln. Zudem wartet noch eine weitere große Aufgabe auf sie: „Die Entwicklung der Digitalisierung steht noch am Anfang, das werden wir angehen.“

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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