Bösel Die plattdeutsche Sprache sollte gepflegt werden und erhalten bleiben. Gute Ansatzpunkte sind hierfür besonders bei der Nachwuchsgeneration in der Schule und im Kindergarten gegeben. In Bösel wird das durch das Projekt „Kooperation von Schule und Kindergarten“ am Beispiel des Spracherwerbs „Plattdeutsch“ gepflegt. Das Projekt läuft seit Februar dieses Jahres. Es findet auf freiwilliger Basis statt, vorab gab es eine Elternbefragung.

Zwei Gruppen mit jeweils zwölf beziehungsweise 14 Kindern werden an zwei Tagen in der Woche für jeweils eine Unterrichtsstunde (45 Minuten) mit dem Plattdeutschen konfrontiert. Bei den Kindern handelt es sich um die „Schulstürmer“ – die Kinder, die demnächst zur Schule kommen. Den Unterricht gibt Maria Gehlenborg von der St.-Martin-Schule. Kooperationspartnerin im Kindergarten ist Agnes Willenborg. Sie arrangiert im Kindergarten alle organisatorischen Dinge und steht auch für etwaige Vorführungen der Plattdeutsch-Kinder bereit.

Ziel ist es, die Kinder aktiv und kontinuierlich zum Sprechen und Singen auf Plattdeutsch anzuregen und dies auch kontinuierlich weiter zu fördern. Die Inhalte der Plattdeutsch-Stunden werden spielerisch vermittelt. Dabei steht der Spaß am Erlernen der plattdeutschen Sprache im Vordergrund.

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„Die Kinder sollen für das Plattdeutsche begeistert werden“, sagt Maria Gehlenborg. Vermittelt werden Lieder, Sprechspiele, Rollenspiele, Memory, Fingerspiele, Ratespiele, Gedichte, Reime, kurze Geschichten, Bewegungsgeschichten und vieles mehr. Das Hörverstehen und die Sprechfertigkeit der plattdeutschen Sprache sollen angebahnt beziehungsweise entwickelt werden. „Das ist eine gute Grundlage für den weiteren Plattdeutsch-Unterricht in der Grundschule“, freut sich Maria Gehlenborg über die gelungene Kooperation.

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