Bösel Viele neue Gesichter und ein junges engagiertes Kollegium galt es für Dorothea Kuhlmann-Arends in den vergangenen Wochen kennenzulernen. Seit dem 1. August hat die 55-jährige Friesoytherin von Herbert Bley die Leitung der Böseler Oberschule übernommen. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, begann sie munter das Gespräch mit der NWZ.

Die Liebe zur Musik und zum Klavierspiel sei es vor über 30 Jahren gewesen, die sie zum Lehramtsstudium an die Universität nach Vechta geführt habe, fuhr sie fort zu erzählen. Als Lehrkraft für Deutsch und Musik war sie bereits an einigen Schulen im Friesoyther Raum tätig, so unter anderem an der Realschule Friesoythe.

Sich in der Tätigkeit der Schulleiterin zurecht zu finden, sei ihr trotz ihrer Begeisterung für das Unterrichten nicht schwer gefallen, so Kuhlmann-Arends. „Natürlich waren die vielen bürokratischen und organisatorischen Aufgaben anfangs ungewohnt, aber der Job hat mir sofort ganz viel Spass gemacht. Außerdem habe ich ein ganz toll aufgestelltes Kollegium vorgefunden, das hat den Start sehr erleichtert“, lachte sie.

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Ausschließlich ihrer Bürotätigkeit möchte sich die Muter von vier inzwischen erwachsenen Kindern jedoch nicht widmen: „Dafür unterrichte ich zu gerne.“ Insbesondere das Vermitteln musischer Fähigkeiten liegt der Leiterin am Herzen: „Mit Musik, Theater und Gesang kann man jedes Kind erreichen. Auch diejenigen, die sich sonst nicht so viel am Unterricht beteiligen, können sich auf diese Weise verwirklichen und in die Klasse einbringen“, zeigte sie sich überzeugt. Die motivierte Leiterin hofft daher, einen Schulchor oder eine Band mit interessierten Schülern gründen zu können.

Breite Unterstützung kann sie sich dabei auch von ihrem 37-köpfigem Kollegium erhoffen: „Unser Ziel ist es, alle Kinder auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten und individuell zu stärken.“ Die schulische Begleitung richtet sich dabei nicht nur an Haupt- und Realschüler, sondern auch an Kinder mit besonderem Förderungsbedarf sowie an solche, die mit wenigen oder keinen Deutschkenntnissen die Böseler Lehranstalt besuchen. „Allen Ansprüchen unserer 403 Schüler dabei stets gerecht zu werden, ist nicht immer einfach, aber wir bemühen uns. Und es ist unser Job“, gab sich die Musik- und Deutschlehrerin zuversichtlich.

Eine besondere Förderung erfahren die Schüler dabei bislang nicht nur durch ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften, sondern seit längerem auch durch das Betreiben von Schülerfirmen (die NWZ  berichtete). „Eine ganz tolle Sache – besser kann man Kindern wirtschaftliche Zusammenhänge gar nicht vermitteln“, lobte Kuhlmann-Arends die Initiativen der Schüler.

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