CLOPPENBURG Die vielen Praktika in den Betrieben der Metallinnung bereiten große Probleme. Dies machte Obermeister Reinhold Kurre während der Innungsversammlung in der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg deutlich. Die neuen Berufsfachschulen, die ab dem 1. August starten, lösen das alte Berufsgrundbildungsjahr ab. Der Besuch der Berufsfachschule beinhaltet ein vierwöchiges Praktikum. Dazu kämen noch Praktikanten von den Hauptschulen, den Realschulen oder von der Bundesagentur für Arbeit. Damit seien kleine und mittelständische Betriebe ausgelastet.

„Wir können uns nicht mehr um die Praktikanten kümmern“, sagte ein Sitzungsteilnehmer. Dennoch baten die anwesenden drei Vertreter der Berufsbildenden Schulen, weiterhin Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen.

Dass die Berufe im Metallbereich einen hohen Stellenwert haben, verdeutlichte Reinhold Kurre anhand der aktuellen Lehrlingszahlen. Im Bereich der Metallbauer gab es bis Ende 2008 307 Auszubildende. Der Bereich Feinwerkmechanik verzeichnete im gleichen Zeitraum 154 Lehrlinge. „In der Zeit der Krise werden wir weiter verstärkt ausbilden“, sagte Reinhold Kurre.

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Die Ergebnisse aus den Gesellenprüfungen seien etwas schlechter geworden, durchgefallen seien aber nur zwei Lehrlinge. „Die Hauptschüler zeigen durchaus bessere Ergebnisse als angenommen“, sagte Franz Kurmann für den Bereich der Feinwerkmechaniker.

Keine Veränderungen gab es bei den Wahlen zum Innungsvorstand: Reinhold Kurre wurde als Obermeister wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter Franz Kurmann erhielt erneut das Vertrauen. Heinrich Kröger bleibt Lehrlingswart, und die Beisitzer Thomas Claaßen, Theo Vahle sowie Schriftführer Ludger Thedering gehören auch für weitere drei Jahre dem Innungsvorstand an.

Vorgestellt wurden von den Lehrern der BBS Technik die Planungen für eine Fachschule Maschinentechnik. Die Fachschule, die mit dem Abschluss staatlich geprüfter Techniker abschließt, beinhaltet die Möglichkeit der Weiterbildung. Sie kann in zwei Jahren oder berufsbegleitend in vier Jahren absolviert werden. „Es ist auch ein Alternativangebot für Absolventen der Fachoberschule Technik“, betonte ein Lehrer. Es gebe ein zunehmendes Interesse an der dualen Berufsausbildung. Dadurch könnten Fachkräfte regional gebunden werden, und die Facharbeiter würden höher qualifiziert. Diese Schulform werde frühestens 2010 eingerichtet, hieß es.

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