CLOPPENBURG Der Kooperationsvertrag wurde in der Marienschule unterzeichnet. Es geht in der Vereinbarung um die Profilierung der Hauptschule.

von michael loots CLOPPENBURG - Die 230 Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis zehn der Marien-Hauptschule in Cloppenburg sollen bessere Startchancen in Ausbildung und Beruf bekommen. Deshalb sind die Schulleitung, das Bischöflich Münstersche Offizialat als Schulträger und das Caritas-Sozialwerk eine Kooperation eingegangen. Gestern wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Sie gilt bis Ende 2007. So lange läuft vorerst eine finanzielle Förderung durch das Land Niedersachsen, das von den Hauptschulen eine verstärkte Berufsorientierung fordert. Es ist die neunte Kooperative im Kreis Cloppenburg insgesamt.

Das Konzept sieht für die Jugendlichen in erster Linie ergänzende Angebote vor, die nachmittags und auf freiwilliger Basis laufen. Dazu zählen beispielsweise eine Hausaufgabenhilfe, ein Selbstverteidigungkursus für Mädchen, ein Berufsorientierungsseminar oder Betriebsbesichtigungen. Die Federführung hat die Sozialpädagogin Katharina Malinowski vom Caritas-Sozialwerk im Zusammenspiel mit den Pädagogen der Marien-Hauptschule. Ziel ist es vor allem, den Kindern und Jugendlichen neben dem allgemeinen schulischen Lernstoff weiteres Rüstzeug wie fachbezogenes Grundwissen, Persönlichkeitsstärke oder soziale Kompetenzen mit auf den Weg zu geben. Dazu zählen auch selbstverständliche Dinge wie Pünktlichkeit oder Durchhaltevermögen. Grundlegende Eigenschaften, die von Betrieben vorausgesetzt werden, deren Fehlen aber zunehmend von der Wirtschaft beklagt wird.

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Schulleiter Norbert Moormann räumte gestern ein, dass viele Schülerinnen und Schüler nach Ende ihrer Schulzeit nicht berufsfähig seien. Er konstatierte zudem eine Diskrepanz zwischen der Ausbildung der Pädagogen und der Lebenswelt der Jugendlichen. Insofern erhofft er sich auch Unterstützung durch die Jugendberufshilfe des Caritas-Sozialwerkes.

Schulrat Heinrich Blömer vom Offizialat betonte ebenfalls die veränderte Schülerschaft, die an sie gestiegenen Erwartungen und die Notwendigkeit des Handelns. Dabei kritisierte er allerdings den hohen Aufwand von Nachweisen für die Projektmaßnahmen als „Ausgeburt deutscher Bürokratie“. Das Einfordern von zig Unterlagen durch das Land Niedersachsen sei nervig und nicht nachvollziehbar, betonte Blömer.

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