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SCHARREL 24 junge Männer und Frauen aus dem Saterland finden Saterfriesisch einfach toll. Deshalb wollten sie endlich diese Sprache nicht nur verstehen, sondern auch sprechen können. Mathias Deeken hatte die Idee, einfach einmal mit seinen Freunden und Bekannten einen Kursus „Saterfriesisch“ zu belegen. Da tat sich dann aber gleich das nächste Problem auf, denn viele der jungen Erwachsenen waren berufstätig und deshalb in der Woche oftmals erst spät zu Hause.

Ein Gespräch mit der ehrenamtlich für den Seelter Buund tätigen Dozentin Adelheid Pörschke brachte Klarheit: Sie war total begeistert von der Idee der jungen Saterländer und sagte spontan zu, einen Saterfriesisch-Kursus am Wochenende zu geben.

Schnell hatte Mathias Deeken seine Freunde und Bekannten auf seiner Seite und so konnten die Teilnehmer im Alter von 23 bis 50 Jahren endlich ihre „Muttersprache“ „Seeltersk“ lernen. Zehn Abende trafen sich die jungen Saterländer mit ihrer Dozentin im Seelterfraiske Kulturhuus in Scharrel zum Büffeln.

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Jetzt können alle Teilnehmer auf Saterfriesisch zählen, die Begriffe des alltäglichen Lebens auf „Seeltersk“ aufzählen oder auch viele Begriffe aus der heimischen Tier- und Pflanzenwelt bereits auf Saterfriesisch benennen.

Es war zwar nicht immer ganz einfach mit der saterfriesischen Sprache, bekannten dann am Abschlussabend auch der eine oder andere Teilnehmer. Schließlich war das Erlernen ihrer „Muttersprache“ eine ganz schöne Büffelei. Eine Erkenntnis gewannen alle Teilnehmer noch zum Schluss des Kurses: Saterfriesisch finden alle immer noch toll.

Bei ihrer Dozentin Adelheid Pörschke bedankten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Abschluss herzlich dafür, dass sie im Herbst dieses Jahres bereits einen Aufbaukursus für ihre Heimatsprache belegen können und dadurch einen Beitrag zum Erhalt der Sprache leisten.

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