Löningen /Bethen Nach der mehrwöchigen coronabedingten Pause begleiten die ambulante Hospizdienste der Johanniter-Unfall-Hilfe in Großenkneten und Löningen wieder Menschen auf ihrem letzten Lebensweg und Angehörige in ihrer Trauer. Dafür benötigen sie dringend weitere Unterstützung von Menschen, die sich in der Hospizbegleitung engagieren möchten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Johanniter hervor.

Deshalb freuen sich Koordinatorin Petra Janssen und das ehrenamtliche Team auf weitere Frauen und ausdrücklich auch auf Männer, die sich im Hospizdienst engagieren wollen. „Ab Herbst bieten wir wieder einen Qualifizierungskurs an. Falls Sie sich für die Ausbildung zum Hospizbegleiter interessieren, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf“, teilt Janssen, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes der Johanniter mit.

Beginn im Oktober

Der Kursus zur „Qualifizierung zum Ehrenamtlichen für die Hospizarbeit nach dem Celler Modell“ mit einem Stundenumfang von 110 Unterrichtsstunden beginnt am 9. Oktober 2020 und endet im April 2021. Der Kurs findet im Pilgerhaus Maria Einkehr in Cloppenburg-Bethen, An der Wallfahrtskirche 5, statt. Die Qualifikation entspricht den Vorschriften der Rahmenvereinbarungen für die Ambulante Hospizarbeit und den Vorgaben des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV).

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Voraussetzung für die Kursteilnahme und die Tätigkeit in der ehrenamtlichen Sterbebegleitung sind im Wesentlichen persönliche Stabilität, Zeitressourcen und Verlässlichkeit. Weitere Informationen zur Qualifikation gibt es bei Petra Janssen unter Telefon   0152/ 32119409 oder per E-Mail petra.janssen@johanniter.de.

Das Ziel der ambulanten Hospizarbeit und der Sterbebegleitung liegt darin, schwerstkranken Patienten ein Sterben zu Hause in gewohnter Umgebung zu ermöglichen, so wie es der Wunsch vieler schwerkranker Menschen ist. Hauptamtliche Hospizkoordinatorin und ehrenamtliche Hospizbegleiter und -begleiterinnen unterstützen die Angehörigen, indem sie ins Haus kommen und den Patienten direkt dort betreuen.

Zeit schenken

Sie vermitteln Sicherheit und Rat, begleiten Patienten und Familie durch die Zeit des Sterbens. Aber auch in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern sind ehrenamtliche Hospizbegleiter im Einsatz. Hospizbegleiter schenken etwas, das heute rar geworden ist: Zeit, heißt es von den Johannitern.

„Hospizbegleiter kann jeder werden, der sich für Fragen am Ende unseres Lebens interessiert, in denen Sterben, Tod und Trauer als Themen des Lebens vermittelt werden“, sagt Janssen. Obwohl es sich um eine an sich traurige und endliche Abschiedssituation handelt, werde viel gelacht. „Jemand, der nicht mehr lange zu leben hat, sieht die Welt mit anderen Augen – wir können viel von ihm lernen.“

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