Der erste Integrationskurs mit Alphabetisierung im Landkreis Cloppenburg endete jetzt erfolgreich beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) in Friesoythe. Die Teilnehmer, von denen sieben noch nie zur Schule gegangen sind, lernten fleißig und mit viel Spaß ein Jahr lang die deutsche Sprache und haben auch die Schriftsprache so gut erlernt, dass sie an der schriftlichen Abschlussprüfung des Bundesministeriums teilnehmen konnten. Die Mitarbeiter des BNW gratulieren zu dieser Leistung und freuen sich schon auf den nächsten Kursus. Dieser startet am 9. August. Informationen unter Telefon 04491/786414.

Die Ehrenmitgliedschaft der Landesjägerschft Niedersachsen wurde kürzlich dem Markhauser Waidmann Theo Plate zuteil. In einer kleinen Feierstunde anlässlich seines 80.Geburtstags überreichte der Leiter des Hegeringes Markhausen-Gehlenberg, Theo Schütte, unterstützt durch eine Abordnung der Jagdhornbläsergruppe, die Ehrenurkunde. Verdienstvoll habe sich Theo Plate jahrzehntelang als Hundeobmann im Hegering sowie auch als Hunde-Verbandsrichter in den Dienst der Gemeinschaft gestellt.  

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Tischler will er werden, sagt Bernd Olliges: „Ich habe schon ganz viel Spezialwerkzeug zu Hause“, berichtete der Schüler der 8. Klasse der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe begeistert. Im Holzwurm-Projekt lernten er und vier weitere Schüler der Klassen acht und neun, mit dem Werkstoff Holz zu arbeiten. Das Projekt fand im Rahmen der Vertieften Berufsorientierung (VBO) statt und wird vom Caritas-Sozialwerk (CSW) sowie der Agentur für Arbeit finanziert. „Mithilfe der VBO-Maßnahmen soll den Schülern ermöglicht werden, verschiedene Handwerksberufe kennen zu lernen“, erklärte Kira Döpke vom CSW, Leiterin des Hauptschulprofilierungsprojekts und der VBO an der Altenoyther Hauptschule. Begleitet wird die Maßnahme von Jana Pfalzgraf, Berufsberaterin bei der Arbeitsagentur. „Ich bin stolz, dass die Jungen das Projekt geschafft haben“, freute sich auch Heinz Einhaus. Der Rentner aus Friesoythe hat ein Schulhalbjahr lang mit den Projektteilnehmern jeden Mittwoch in der siebten und achten Stunde einen Mensch-ärgere-dich-nicht-Spieltisch gebaut. Wilhelm Wewer, Konrektor der Heinrich-von-Oytha-Schule, betonte: „Die Maßnahme soll den Schülern helfen herauszufinden, welche Arbeit ihnen Spaß macht und welche Begabungen und Talente sie haben.“

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