Lastrup 35 Grundschulkinder haben sich an der Ferienbetreuung beteiligt, die 2009 von der Gleichstellungsbeauftragten Sylvia Bäker initiiert und inzwischen sowohl in den Oster- als auch in den Herbst- und Sommerferien weiterhin von Bäker mit einigen Helfern organisiert wird. Die Kinder wurden in zwei Gruppen von Moritz Kalyta, Rico Jakoby, Lara Lüske, Ines Rassel und Kristin von Kampe betreut.

Zum zweiten Mal waren auch männliche Betreuer dabei. Moritz Kalyta macht eine Ausbildung zum Erzieher, Rico Jakoby seinen Bundesfreiwilligendienst an der Grundschule in Lastrup. Zum zweiten Mal dabei war auch Lara Lüske, die ebenfalls eine Ausbildung zur Erzieherin macht.

Kristin von Kampe und Ines Rassel sind die erfahrenen Mitglieder des Teams. Während Ines zum siebten Mal dabei ist, hat Kristin die Ferienbetreuung inzwischen 16 Mal begleitet. „Ein ganz großer und herzlicher Dank geht an Kristin von Kampe. Sie muss sich leider aus beruflichen Gründen aus der Ferienbetreuung verabschieden. Seit Sommer 2013 hat sie neben ihrer Ausbildungs- und Studienzeit 16 Mal in den Ferien die Kinder engagiert und verantwortungsbewusst betreut und dazu beigetragen, dass diese Ferienbetreuung nun einen guten Ruf genießt und sich in Lastrup etabliert hat“, bedankte sich Bäker.

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„In der Turnhalle standen Kennenlern- und Bewegungsspiele auf dem Programm. Dann haben wir Tischdeko gebastelt für das gemeinsame Schulfest der Oberschule und der Astrid-Lindgren-Grundschule am 17. Mai“, erzählt Ines Rassel. Auch eine Schnitzeljagd gab’s, bevor es zum Kinomuseum der Kinotechnischen Sammlung Dr. Heinz Dobelmann nach Löningen ging. Es war spannend, die vielen Vorführgeräte und die Ausstattung alter Filmpaläste zu sehen und im kleinen Kinosaal wie früher Platz zu nehmen. Zum Abschluss stand dann Pizza-Backen auf dem Programm.

Dass in diesem Herbst gleich 35 Kinder teilnahmen, zeige auch, dass sich diese Maßnahme etabliert hat. „Der große Vorteil aber ist, dass wir nun zwei Gruppen (3.+4. Klasse/1.+2. Klasse) bilden konnten und entsprechend altersgemäße Spiele und Bastelarbeiten einsetzen konnten“, erläutern die Betreuer. Dass nun auch männliche Betreuer dabei sind, finden Rico und Moritz positiv. „Viele Jungen lernen im Kindergarten und in der Grundschule nur weibliche Erzieher und Lehrer kennen. Wenn dann auch noch die Mutter alleinerziehend ist, haben Kinder – hier vor allem die Jungen – nur schwer die Möglichkeit, sich mit einem Mann in der Rolle des Erziehenden zu identifizieren“, glaubt Rico, der als Lastruper Jugendbürgermeister auch gesellschaftlich engagiert ist

Nicht nur in den Herbstferien, auch in den Sommer- und Osterferien bieten die ehrenamtliche Frauenbeauftragte der Gemeinde Lastrup und ihr Team inzwischen diese verlässliche Betreuung an. „Die Eltern der Kinder verpflichten sich mit der Anmeldegebühr, dass ihr Kind regelmäßig von 8 bis 13 Uhr teilnimmt. In den Kosten sind aber auch alle Sachkosten enthalten“, so Sylvia Bäker.

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