Niedlichen Zuwachs gab es in der Grundschule Hohefeld. Drei Wochen lang wurden Hühnereier, mit Einverständnis des Veterinäramtes Cloppenburg, bis zum Schlüpfen der 27 Küken ausgebrütet. Die Schülerinnen und Schüler kontrollierten in der Zeit täglich die Temperatur und auch die Luftfeuchtigkeit des Brutkastens. Um letztere konstant zu halten, musste täglich Wasser nachgefüllt werden, nach ein paar Tagen wurde auch der sogenannte Wender eingeschaltet, damit die Küken nicht an der Eierschale haften.

Beim sogenannten Schieren konnten die Kinder genau sehen, wie sich die Küken in den befruchteten Eiern entwickelt haben, da man so den Herzschlag, die Adern und Bewegungen der Küken im Ei beobachten kann. Fachkundige Unterstützung erhielten die Jungen und Mädchen hierbei von drei Eltern, die selbst Hühner züchten und die entsprechenden Geräte zur Verfügung stellten. Wenige Tage vor dem Schlüpfen war jedoch nur noch ein schwarzer Schatten zu sehen: Das Küken füllte das ganze Ei aus. Nur ein kleiner Teil (die Luftblase) war noch lichtdurchlässig.

Am letzten Tag vor dem Schlüpfen konnten die Schülerinnen und Schüler schon das erste Piepsen aus den Eiern hören und auch die ersten Risse erkennen. Per Webcam konnten die Lehrerinnen das Schlüpfen über Nacht verfolgen.

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Genau drei Wochen, nachdem die Eier in die Brutkästen gelegt worden waren, waren dann fast alle Küken schon vor Schulbeginn geschlüpft. Es gab jedoch auch einige Nachzügler, so dass die aufgeregten Schüler das Schlüpfen auch noch live miterleben konnten. Insgesamt sind 27 Hühnerküken verschiedenster Rassen geschlüpft, die von den Schülern auch Namen bekommen haben.

Zunächst mussten die Küken noch trocknen. Dann ging es für den Nachwuchs in ein kleines, warmes Gehege.

Ein paar Tage lang blieben die Tiere den Schülerinnen und Schülern noch erhalten. In der Zeit haben sie sich um die Küken gekümmert – mit allem, was dazu gehört, zum Beispiel das Füttern der Tiere oder auch das Säubern des Geheges.

Dann wurde es jedoch Zeit für den Abschied, und Eddi, Ella und alle anderen durften wieder zurück zu ihrem Besitzer. Bevor es für die Schülerinnen und Schüler in die Ferien ging, haben sich alle noch einmal aufgemacht und die Hohefelder Schulküken, die schon ein ganzes Stück gewachsen sind, besucht.

Nach insgesamt 160 Unterrichtsstunden, einem 14-tägigen Praktikum und einer schriftlichen sowie einer praktischen Prüfung erhielten Natascha Boucif (Bösel), Sabine Bruhn (Neuscharrel), Klaudia Budde (Beverbruch), Christa Gerdes (Altenoythe), Anita Gerwin (Esterwegen), Florentina Kreke (Barßel), Antje Luker (Gehlenberg), Maria Lünemann (Barßel), Svenja Meyer (Sedelsberg), Elisabeth Pigge (Harkebrügge), Tina Pohland (Sedelsberg), Manuela Reil (Barßel), Sandra Rolfes (Bösel) und Irina Rusch (Friesoythe) von der Lehrgangsleiterin Reinhilde Bauken-Wittstruck ihre Zertifikate der Katholischen Erwachsenenbildung zur „Beruflichen Qualifizierung zum/zur Betreuungshelferin/in in Pflegeheimen“.

Reinhilde Bauken-Wittstruck lobte die Teilnehmerinnen für ihren enormen Fleiß. Nicola Fuhler, die Leiterin des Bildungswerkes, wünschte allen Betreuungshelferinnen viel Energie für die wertvolle Arbeit, die in den Pflegeeinrichtungen geleistet wird. Außerdem bedankte sie sich bei den Dozentinnen und Dozenten für die sehr gute Vermittlung der Kursinhalte.

Wegen der großen Nachfrage startet ein neuer Kurs am 15. August. Anmeldung ist im Internet möglich.


     www.bildungswerk-friesoythe.de 
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