ALTENOYTHE Vor sieben Jahren hatten die Mütter zum ersten Mal eingeladen. Das Interesse war schon damals riesengroß. Am Sonnabend, 28. März, 13.30 bis 15.30 Uhr, bitten die Mütter nun erneut zum Flohmarkt für Kindersachen in die Aula der Hauptschule Altenoythe. Doch handelt es sich nicht um irgendeinen Flohmarkt. Die veranstaltenden Frauen sind Mütter von Zwillingen oder Einzelkindern. Und so kommen auf dem von ihnen initiierten Flohmarkt neben sehr viel Zwillingsbedarf auch allerhand Einzelkindersachen zum Verkauf.

Einziges Angebot

Rita Timmermann aus Altenoythe ist eine der Frauen, die sich bereits seit Jahren engagieren. Die Mutter der Zwillinge Anna und Nina: „Wenn man die Kinder mit den gleichen Bekleidungsstücken versorgen will, stößt man auf ungeahnte Probleme. Entweder sind gleiche Klamotten nicht zu erhalten oder sie sind sehr teuer.” Und so ist denn das Angebot auf dem Flohmarkt sehr vielseitig. Es reicht von Spielsachen, Kinderbekleidung, Schwangerschaftsklamotten, Kinderbetten und Laufgitter bis hin zu Babywippen und Kinderwagen für Einzelkinder und Zwillinge.

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Beim Angebot in Altenoythe handelt es sich um den einzigen Flohmarkt für Zwillingsbedarf in Norddeutschland. Entsprechend groß ist auch immer die Nachfrage. So kamen zu den letzten Flohmärkten jeweils rund 1000 Besucher in die Altenoyther Hauptschule.

Allein 50 Mütter von Zwillingen verkaufen am nächsten Sonnabend ihre Waren in Altenoythe. Bei Einzelsachen sind es sogar 150 Mütter, hier gibt es keine Verkaufsstände mehr zu vergeben. Nur wer noch Zwillingsbedarf verkaufen möchte, kann sich bei einem der Mitglieder des Organisationsteams melden: Brigitte Baumann ( 04499/7639), Meike Fricke ( 04499/919441), Edith Wiemkes ( 04499/921419), Gunda Fortwengel ( 04492/7483), Conny Hermes ( 04498/670), Monika Fennen ( 04491/3582) und Sabine Ramm ( 0491/9921336).

Kaffee und Kuchen

Den Flohmarkt gibt es jeweils im Frühjahr und im Herbst. Jetzt steht die vierzehnte Veranstaltung dieser Art auf dem Terminkalender. Woher stammen die Kinderwagen, Kleidungsstücke oder Spielsachen für Zwillinge ? Die Antwort gibt das Organisationsteam: „Mütter bringen uns die Sachen für den Verkauf. Später bekommen sie den erzielten Verkaufspreis, abzüglich einer kleinen Provision, die wir für die Organisation des Flohmarktes benötigen. Wir wollen damit kein Geld verdienen, sondern den Müttern helfen.“

Außerdem dient der Flohmarkt dem Gedanken- und Informationsaustausch. In der Cafeteria der Hauptschule bietet zudem der Förderverein der Schule Kaffee und Kuchen an.

Die Käufer kommen aus dem gesamten Nordwesten zum Flohmarkt nach Altenoythe. Eine der organisierenden Mütter: „Da gibt es Eltern, die sich auf unserem Flohmarkt komplett mit Kinderkleidung und Spielsachen eindecken. Beim vorletzten Mal kam sogar ein Vater mit einem Einkaufszettel, den seine schwangere Frau ihm mitgegeben hatte.“ Manchmal sind es auch die Großeltern, die für eine komplette Grundausstattung sorgen.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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