CLOPPENBURG Mit vielen neuen Ideen zur praktischen Umsetzung in den Kindergärten ist am Dienstag die 14. Fachtagung für Erzieherinnen und Erzieher zuende gegangen. 179 Kindergarten-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter waren dazu ins Cloppenburger Kreishaus gekommen.

Ulla Meyer-Burke von der Volkshochschule Cloppenburg begrüßte am Vormittag Referentin Prof. Renate Zimmer zu ihren Fachvorträgen im großen Sitzungsaal. Die Professorin für Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Erziehungswissenschaft „Frühe Kindheit“ an der Universität Osnabrück ist Leiterin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe). Die Referate „Bildung braucht Bewegung“ und „Konsequenzen für die pädagogische Arbeit im Kindergarten“ bauten aufeinander auf und ergänzten sich.

„Lernen über Bewegung trifft alle Altersstufen“, sagte die Wissenschaftlerin. Lernen höre nicht in der Grundschule auf. Mit veränderten Rahmenbedingungen, Bewegungspausen und „bewegtem Unterricht“ könne die Konzentration durch die bessere Sauerstoffaufnahme und der dadurch besseren Leistung des Gehirns die Freude am Lernen gesteigert werden.

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Problem der Überhütung

Wie viel Spaß Bewegung und spielerisches Lernen im Kindergarten machen kann, demonstrierte exemplarisch eine Kindergartengruppe aus Sevelten, die sich rhythmisch zur Musik bewegte.

Im zweiten Vortrag verdeutlichte Zimmer, welche Auswirkungen es haben kann, wenn man den Kindern alle Steine aus dem Weg räumt und ihnen ihr Leben so bequem wie möglich macht. Die „Überhütung“ sei heute ein großes Problem in den Familien. Sie unterbinde das selbstständige Handeln oft ohne es selbst zu bemerken – bereits im Babyalter.

Selbstbestimmt Handeln

Dabei werde es den Kleinsten oftmals zu leicht gemacht, den Geschehnissen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu folgen. „Im Babyalter wird die Basis gelegt, ob man den Tag und sein Leben lieber ruhig und fremdbestimmt, oder eher durch eigenes Handeln verbringen will.“

Aus den anschließenden zehn Arbeitsgruppen konnten die Erzieherinnen Handlungsanweisungen für ihre zukünftige Arbeit mitnehmen.

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