CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Für ihr außerschulisches Engagement und ihre herausragenden Leistungen sind am Freitagabend 63 Schülerinnen und Schüler aus den neun Gymnasien des Oldenburger Münsterlandes plus eines Oldenburger Gymnasiums ausgezeichnet worden. Mit großem Lerneifer und vielen neuen Ideen hatten sie in den Herbstferien im Kardinal-von-Galen-Haus in Stapelfeld verschiedene Geschäftsideen entwickelt, Farben analysiert oder an ihren rhetorischen Fähigkeiten gefeilt.

Die „Schülerakademie“ hatte zum vierten Mal Jugendliche aufgerufen, gemeinsam mit Dozenten verschiedene natur- oder wirtschaftswissenschaftliche bzw. philosophische Fragen näher zu untersuchen. Werner Koop, der für die Zusammenarbeit mit den Schulen zuständig ist, zeigte sich sehr beeindruckt von der Begeisterungsfähigkeit der Jugendlichen aus den Oberstuffenklassen. „Wir haben in den Schulen verschiedene Themen vorgestellt und die ausgesucht, für die sich genügend Schüler gemeldet haben. Wir legen besonderes Gewicht auf interdisziplinäres Arbeiten und Teamarbeit. Die Teilnehmer haben Spaß am gemeinsamen Lernen und Forschen und dieses Engagement zeichnet sie besonders aus.“

Die vorgestellten Projekte befassten sich mit Filmphilosophie – Spielen mit der Matrix, Rhetorik in Theorie und Praxis, Business English, Planspiel Staat und Wirtschaft, Einführung in die spezielle Relativitätstheorie, Astronomie und Raumfahrt sowie Licht und Farben in der Chemie.

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Die 16-jährige Britta Wilken vom Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg beschäftigte sich gemeinsam mit Uta Münch (17 Jahre, Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe) und Marilena Oltmann (18 Jahre, Liebfrauenschule Oldenburg) mit astronomischen Fragestellungen. Die Beschaffenheit der Mars-Oberfläche, die Funktionsweise der Marssonde und die Dauer einer Reise zum Mars wurden von den Schülerinnen untersucht. Mit Hilfe spezieller Fotografien und einer 3D-Brille konnten sich die Besucher ein plastisches Bild vom roten Planeten machen. „Die Arbeit in der Akademie hat sehr viel Spaß gemacht. Die Atmosphäre war super, und wir haben Sachen gelernt und erarbeitet, für die im normalen Schulunterricht gar keine Zeit wäre. Ich würde sofort wieder mitmachen“, schwärmte Britta Wilken über ihre Projektarbeit.

Auf großes Interesse stieß auch die Arbeit von sechs jungen Filmemachern, die in einer Woche einen Kurzfilm konzipierten. Neben der theoretischen Beschäftigung mit den verschiedenen Filmgenres und ihrer Umsetzung schrieben sie ein Drehbuch, drehten es ab und bearbeiteten es. „In dem Film sucht eine Frau einen Mann, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Sie irrt durch die ganze Stadt und sucht. Wir wollten die Suche nach der wahren Liebe thematisieren. Zum Schluss bieten wir den Zuschauern ein trauriges und ein glückliches Ende an“, erzählt Gerald Wessel (19) vom Gymnasium Damme. Er war der Kameramann und hatte großen Freude bei dieser Arbeit. Sein Fazit: „Solche Aktionen kann man im normalen Schulunterricht niemals verwirklichen.“

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