Bösel Die Bilder und Berichte der vergangenen Wochen und Monate, die von den Menschen und von Kindern in Aleppo und auch in den Flüchtlingscamps in den angrenzenden Staaten in den Medien zu sehen waren, ließen den Schülern der Oberschule (OBS) Bösel keine Ruhe. Sie möchten den Kindern dort helfen, ihnen wieder ein wenig Leben zurück geben, sagt Lehrerin Birgit Lamping.

Schnell war die Idee der „Pfandflaschen-Sammelaktion“ in der Schülervertretung geboren. Denn einige Klassen sammeln bereits seit einiger Zeit die Flaschen für ihre Klasse, die Schüler in den Pausen weggeworfen haben. Das Pfandgeld geht dabei in die Klassenkasse.

Ab sofort werden an der OBS in einer eigens hierfür beschrifteten Mülltonne, die sich seit dem 12. Dezember auf dem Schulhof befindet, die Flaschen für das Projekt „Schüler helfen Kindern in Syrien“ gesammelt. „Unsere Schüler sammeln bereits fleißig, aber auch Eltern haben sich schon mit mancher ,Spende in Plastikflaschenformat‘ beteiligt“, sagt Lamping.

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Das Pfandgeld soll an die Hilfsorganisation Unicef überwiesen werden. Die Schüler haben sich dafür entschieden. „Unsere Schule möchte so zur materiellen und medizinischen Versorgung von Kindern in Syrien und den Nachbarländern beitragen, den Kauf von Schulmaterialien und somit Bildung ermöglichen“, berichtet Lamping. Das Projekt sei zunächst zeitlich nicht begrenzt, da momentan sowie in Zukunft finanzielle Hilfe sehr wichtig sei.

Auch mit einer Verkaufsaktion von Waffeln und selbst gebackenen Keksen und Muffins am vergangenen Montag in den Pausen wollen die Schüler der neunten Hauptschulklassen helfen. Den Erlös dieser von ihnen in Eigeninitiative geplanten Aktion möchten sie für das SV-Projekt „Schüler helfen Kindern in Syrien“ an die OBS spenden. Die Aktion der 9H sei ein voller Erfolg gewesen, sagt Lamping.Zur Vorgeschichte: Im November 2015 sind einige Schüler der OBS, unter anderem auch Schülervertreter, mit dem Deutschen Jugend-Rot-Kreuz ins Erstaufnahmelager nach Cloppenburg gefahren. Sie haben den Kindern Spielsachen mitgebracht, mit ihnen gespielt und Zeit verbracht. Diese Schüler berichteten sehr emotional von ihren Erfahrungen, sagt Lamping. Sie wollten etwas für die Flüchtlinge und vor allem für die Kinder tun.

Somit wurde ein Wochenprojekt gestartet. Die Schüler konnten in der Woche Spielsachen in den großen Pausen abgeben. Diese wurden dann von der SV verpackt und über ehrenamtliche Helfer an die Familien in der Gemeinde Bösel verteilt. An den Abenden in dieser Woche habe Lamping mit Eltern auch Kleidung, Geschirr und so weiter entgegen genommen. Auch diese Sachspenden wurden an die Familien verteilt. Was nicht gebraucht wurde, erhielt das Rote Kreuz in Garrel. Auch hier sei bemerkenswert gewesen, wie Schüler und Eltern spendeten, wie viele helfende Hände die Aktionen unterstützten und sie erst ermöglichten.

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