Cloppenburg Was bedeutet Inklusion für die Kindergärten in der Region? Welche Herausforderungen kommen auf die Mitarbeiter zu? Wie finden die Erzieher-Teams ihren Weg in die inklusive Pädagogik? Fragen, die am Dienstag bei der Fachtagung für Mitarbeiter in Krippe und Kindergarten im Kreishaus – organisiert von der VHS Cloppenburg – zumindest in Ansätzen beantwortet werden konnten.

Rund 100 Teilnehmer waren gekommen, um sich bei Vorträgen und in Workshops wie „Inklusion in der Praxis“ mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer diskutierten, wie eine von Inklusion geprägte Grundhaltung entwickelt und wie der pädagogische Alltag gestaltet werden kann. Themen wie „Sprachbildung im Dialog“ rückten in den Fokus. Es wurde beleuchtet, wie eine achtsame, wertschätzende Haltung dem Kind gegenüber eingenommen werden kann, wie die Besonderheiten jedes Kindes und das individuelle Entwicklungstempo berücksichtigt und dabei auch die gruppendynamischen Prozesse im Blick behalten werden können.

Ulla Meyer-Burke, Fachbereichsleiterin an der VHS Cloppenburg, betonte, dass vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung wachsen müssten. Die Fachtagung solle dazu beitragen, Diskussionen anzuregen und Wege zu finden, die Aufgaben zu meistern.

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„Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass in unseren Kindergärten und Kinderkrippen hochmotivierte pädagogische Fachkräfte arbeiten, die bereit sind, sich mit aktuellen Fragestellungen in der Betreuung und Erziehung unserer Kinder auseinanderzusetzen“, lobte Landrat Hans Eveslage in seinem Grußwort. Ob die inklusive Schule ein Erfolg werde und vor allem, ob sie dem Bedarf der einzelnen Kinder gerecht werde, hänge maßgeblich von der Zusammenarbeit der Schulen mit den sonderpädagogischen Förderzentren und auch mit den Kitas ab. „Eines ist für die Kindergärten und Kinderkrippen sowie die Schulen gleich: Das Kindeswohl muss an erster Stelle stehen.“

Laut Eveslage werden in den 25 Kindergärten im Landkreis aktuell 136 Integrationskinder in 31 Integrationsgruppen sowie ein Kind in einer Kinderkrippe als Einzelintegration betreut. „Diese 137 Kinder haben wie alle anderen auch Anspruch darauf, dass sie bestmöglich betreut werden“, so der Landrat.


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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Leer
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