Trendige Musik klingt laut aus der Turnhalle neben der Grundschule in Elisabethfehn-West. 30 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen hüpfen und springen im Takt der Beats über neonfarbene Seile, bis die Wangen glühen und die Herzen wild schlagen. „Skipping Hearts“ heißt hüpfende Herzen und ist der Titel eines Präventionsprojekts der Deutschen Herzstiftung Frankfurt, die nun für einen Vormittag zu Gast an der Grundschule am Elisabethfehnkanal war.

Unter dem Motto „Seilspringen macht Schule“ möchte der Verein Kinder dazu motivieren, sich mehr zu bewegen. Birthe Schöning von der Deutschen Herzstiftung ist Workshop-Leiterin und zeigt den Kindern aus der Klasse drei gerade, wie sie auf verschiedene Weise zusammen mit einem Partner springen können.

Doch das ist leichter gesagt als getan: Immer wieder bleibt das Seil an Füßen, Köpfen und Schultern hängen. Doch nach ein wenig Übung klappt es immer besser. „Das Schöne am Seilspringen ist, dass die Kinder in relativ kurzer Zeit Erfolgserlebnisse haben. Wenn sie einmal gemerkt haben, dass es immer besser funktioniert, sind sie motiviert“, beobachtet Lehrerin Barbara Gattermann bei den Schülern. Am Ende der etwas anderen Sportstunde präsentieren die Schüler die eben gelernten Springtechniken mit professionell klingenden Namen wie „Side Straddle“, „Jogging Step“ oder „Criss Cross“ vor allen Schülern, Lehrern und Eltern. Besonders bei der Vorführung am langen Seil, bei dem ganze Teams Arm in Arm geschickt über das schwingende Seil springen müssen, ohne es zum Stoppen zu bringen, brechen kaum zu bändigende Begeisterungsstürme unter den Schülern aus.

Zum Schluss dürfen sich alle im „Rope-Skipping“ ausprobieren, und wer will, kann ein Springseil erwerben. Schüler wie Lehrer springen, was das Zeug hält, bis die Herzen hüpfen vor Freude.

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