Cloppenburg Die stattliche Zahl von 216 Lehrlingen (siehe Seite 30) ist am Sonnabend-Nachmittag in der Cloppenburger Stadthalle freigesprochen worden. Kreishandwerksmeister Günther Tönjes begrüßte auch viele Eltern, Firmenvertreter sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Schulen.

„Bei uns zählt nicht, wo man herkommt. Sondern wo man hin will“, zitierte Tönjes einen Spruch aus der Imagekampagne des Handwerkes. In der Gesellschaft dürfe die Herkunft keine Rolle spielen. Dies gelte gerade für Bildung, Ausbildung und Beruf. Und gerade für die berufliche Integration habe sich das Handwerk immer eingesetzt.

Für die berufliche Zukunft – so Tönjes weiter – sollte Leidenschaft ein wichtiger Leitsatz sein. Erfreut zeigte sich der Kreishandwerksmeister in diesem Zusammenhang über die Einstellung von jungen Leuten gegenüber dem Handwerk. Mittlerweile halte jeder zweite 14- bis 29-Jährige das Handwerk für einen attraktiven Arbeitgeber. Im Oldenburger Münsterland gebe es mehr 4000 Betriebe mit über 3200 Auszubildenden. „Handwerk steht in unserer Region für Qualitätsbewusstsein“, sagte Tönjes weiter.

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Barßels Bürgermeister Nils Anhuth überbrachte die Glückwünsche der Städte und Gemeinden. Er machte deutlich, dass die Kommunen gute Rahmenbedingungen schaffen müssten, um einen großen Teil der Azubis und neuen Gesellen im Landkreis zu halten. Die berufliche Ausbildung werde oft unterschlagen. Das duale Ausbildungsmodell sei ein Erfolgserlebnis und müsse gestärkt werden.

Peter Diekmann, Lehrer an der Cloppenburger BBS Technik, überbrachte die Grüße der Berufsbildenden Schulen. Er sprach den neuen Gesellen Mut zu, nach der Ausbildung die sich bietenden Freiheiten zu nutzen und mutig neue Ideen in neue Projekte umzusetzen.

Völlig überrascht zeigte er sich, als er als Träger des August-Bruns-Preises ausgerufen wurde, der seit fünf Jahren verliehen wird. Kreishandwerksmeister Tönjes lobte in seiner Laudatio Diekmanns Fähigkeit, die Persönlichkeit der Azubis ebenso zu fördern wie deren Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Ausbildung gelinge, wenn Leidenschaft von den Ausbildern oder Lehrern auf die Lehrlinge überspringe. „Dies wird von Peter Diekmann praktiziert“, so Tönjes. Diekmann verstehe es, seine Lehrlinge zu motivieren sowie Begeisterungsfähigkeit und Wertschätzung auszulösen.

Anschließend erhoben sich alle Lehrlinge von ihren Plätzen und wurden mit drei obligatorischen Hammerschlägen freigesprochen. Landrat Johann Wimberg (CDU) nahm die Ehrung eines besonders leistungsfähigen neuen Gesellen vor. Für herausragende Leistungen in der Gesellenprüfung erhielt Michael Rensen aus Friesoythe eine Auszeichnung.

Als Land- und Baumaschinenmechatroniker hat er seine Ausbildung bei der Firma Wesselmann und Schröder in Schnelten gemacht. Anschließend überreichten die Obermeister der einzelnen Innungen den neuen Gesellen ihre Gesellenbriefe.

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