Cloppenburg In einer sehr emotionalen Schulvorstandssitzung der Grundschule St. Andreas haben am Donnerstagabend Schulleiter Ingo Götting und der Schulvorstand von der Stadt Aufklärung über die Zukunft der Grundschule gefordert. „Wir waren in den vergangenen drei Jahren sehr kompromissbereit. Wir wurden immer wieder vertröstet, aber jetzt reicht es uns. Wir wollen wissen wie es mit unserer Schule weitergeht. Ich fühle mich als Schulleiter von der Stadt alleingelassen“, kritisierte Götting.

Die Schulleitung brauche endlich Planungssicherheit, und die Lehrer bräuchten angemessene Arbeitsbedingungen. Denn nur so könnten die Schüler vernünftig unterrichtet werden, betonte Götting.

Der Schulleiter und auch die Vertreter der Elternschaft hatten zu Beginn des Jahres der Stadt drei Konzepte für eine mögliche Gestaltung der Grundschule vorgelegt. Seit dem habe es noch keine Reaktion von Seiten der Politik oder der Verwaltung gegeben, kritisierten Götting sowie die Elternvertreter. Bei der Schulbereisung im März seien diese Konzepte den verantwortlichen Ratsmitgliedern weitgehend unbekannt gewesen, so Manuela Hermes vom Elternvorstand.

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„Wir werden mit Beginn des kommenden Schuljahres eine Ganztagsschule, aber wir wissen nicht, wie die Betreuung und Verpflegung unserer Kinder organisiert werden soll oder wo sie stattfinden soll. In der St.- Andreas-Schule fehlen dafür die Räumlichkeiten“, kritisierte Götting.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese machte deutlich, dass es einen eindeutigen Ratsbeschluss zur Einführung einer Ganztagsschule gäbe. Die Ausführungen lägen nun in den Händen der Verwaltung, die diese rechtzeitig vor dem Beginn des neuen Schuljahres abschließen würden, war sich der Bürgermeister sicher. Er räumte ein, dass hier vielleicht ein Kommunikationsproblem bestehe. Er machte ebenfalls deutlich, dass er weiterhin davon ausgehe, dass die St.-Andreas- Grundschule in das benachbarte Gebäude der jetzigen St.-Marien-Hauptschule umziehen werde.

Da sich der zum 1. August 2014 geplante Auszug der Hauptschule aber um ein Jahr verzögere, müsse für den Mensa-Bereich der künftigen Ganztagsschule St. Andreas ein Provisorium in den Räumen der Marienschule gefunden werden, so Wiese. Bis zum Sommer solle ein verbindliches Konzept vorgelegt werden, wie es mit der Marienschule und St.-Andreas-Schule weitergehe.

Ratsmitglied Karl Kleier (CDU) zeigte Verständnis für den Unmut der Schulleitung und der Elternvertreter. Er machte deutlich, dass die Schüler nicht unter der jetzigen Situation leiden dürften. Er regte die Einberufung einer Schulausschusssitzung an, um die anstehenden Fragen zu erläutern. Kleiers Ratskollege Adem Ortac (SPD) bat Schulleitung und Elternvertreter um eine detaillierte Liste der anstehenden Probleme, damit diese im Schulausschuss besprochen werden könnten.

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