Friesoythe /Cloppenburg Auch wenn der Sternmarsch des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Friesoythe dieses Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden konnte, ist wieder eine beachtliche Spendensumme zusammengekommen: 12 141,21 Euro haben die Schülerinnen und Schüler gesammelt.

„Angesicht der Umstände ist das eine tolle Summe“, sagte Charlotte Walther von der Schülervertretung (SV) des AMG bei der Vorstellung des Ergebnisses. Gemeinsam mit Christoph Thomann, Madleen Cloppenburg, Maximilian Moorkamp und Anna Eilers von der SV hatte sie die Aktion organisiert.

Wie so vieles beim diesjährigen Sternmarsch-Projekt fand auch die Verkündung der Spendensumme auf coronakonforme Weise als Video-Konferenz im Internet statt. Den traditionellen Marsch, bei dem die Schüler für jeden zurückgelegten Kilometer Geld sammeln, hatten die Mitglieder der Schülervertretung wegen der Pandemie abgesagt. Doch am eigentlichen Ziel des Marsches, Geld für den guten Zweck zu sammeln, wollten sie festhalten. Und so waren die Schüler des AMG dennoch mit Spendenzetteln losgezogen. Zudem wurden im Friesoyther Stadtgebiet Plakate aufgehängt, die auf die Aktion hinwiesen, und Unternehmen angesprochen. Um viele Kontakte zu vermeiden, konnte Spenden auch überwiesen werden, berichtet Walther.

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Gesammelt haben die AMG-Schüler in diesem Jahr für das Hospiz Wanderlicht in Cloppenburg. „Das ist eine unglaubliche Summe, ich bin gerade sprachlos“, sagte Heike Büssing, Geschäftsführerin des Hospiz, die an der Video-Konferenz teilgenommen hatte. Sie sei vom Spendenergebnis und dem Engagement der Schüler begeistert. Gerne hätte sie das Hospiz Wanderlicht in der Schule persönlich vorgestellt. Doch das war aufgrund der Pandemie nicht möglich. Stattdessen war in den Klassen ein Video über die Einrichtung gezeigt worden. Fragen der Schüler zum Hospiz wurden gesammelt und kompakt beantwortet.

Auch Mathias Protschka, der SV-Beauftragte am AMG, zeigte sich von der Eigeninitiative der SV-Vertreter begeistert. Trotz der erschwerten Situation hätten sie mit Entschlossenheit die Spendenaktion umgesetzt.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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