Friesoythe An diesem Montagmorgen mag es in dem ein oder anderen Haushalt wieder etwas hektischer sein. Die meisten Kinder können nun nämlich nicht mehr ausschlafen – es geht wieder zur Schule. Einige Eltern werden sich heute vielleicht auch an die eigene Schulzeit und die damaligen Lieblingsfächer erinnern. Zu diesem Thema hat die NWZ in Friesoythe einige Personen befragt, welche Fächer ihnen am liebsten waren. Und vor allem, ob diese Vorlieben auch im späteren Beruf wiederzufinden sind.

In vielen Fällen vererben sich Interessen innerhalb der Familie. Bei Sonja Schmidt und ihrer Enkeltochter Emma war dies zum Beispiel mit Mathematik der Fall. Für die Großmutter war Mathe zu Schulzeiten immer ein Lieblingsfach. Emma geht zurzeit in die zweite Klasse, auch sie freut sich sehr auf den Matheunterricht. Im Beruf stehen für Sonja Schmidt Zahlen und Rechnungen jedoch nicht an erste Stelle, heute ist sie als Altenpflegerin tätig. Der Sportunterricht bereitete ihr in der Jugend ebenfalls großen Spaß. An der Beliebtheit des Faches hat sich bis heute wohl nichts geändert.

Gegen die sportlichen Aktivitäten haben nur die wenigsten etwas Befragten einzuwenden. So zählte Sport neben Mathematik auch zu den Lieblingsfächern von Yvonne Thoben. Bei ihrem Sohn sieht es heute nicht anders aus, er freut sich ebenfalls am meisten auf den Schulsport. „Gelandet bin ich dann doch in der kaufmännischen Schiene“, sagt die Saterländerin über ihren heutigen Beruf.

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Ebenso wie Hans Neiteler aus Altenoythe. Neiteler entschied sich auch für eine Tätigkeit als Kaufmann. Während seiner Schulzeit war er nicht so sehr von den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik begeistert. Ihm gefielen die Sprachen am besten, in erster Linie Deutsch und Englisch. Die gleichen Schulinteressen wie seine Kinder teilt der Altenoyther jedoch nicht. Ein Sohn war in der Schule ein großer Mathe-Fan, ist heute als Beamter tätig. „Die anderen beiden sind Tischlermeister geworden“, sagt Hans Neiteler. Man erkennt, dass die Schulinteressen nicht immer im späteren Beruf wiederzufinden sind. Dass es allerdings auch anders laufen kann, beweist Christa Hinrichsmeier aus Thüle. Schon in der Jugend besaß sie großes Interesse an der Biologie, ist der Naturwissenschaft auch bis heute treu geblieben. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) und beschäftigt sich heute als Geschäftsführerin eines Unternehmens immer noch mit der Natur. Das Lieblingsfach ihres älteren Sohnes ist Mathematik, der jüngere interessiert sich vor allem für das Fach EDV (Elektronische Datenverarbeitung).

„Es ist dabei geblieben“, sagt auch Andre Deeken. Mathe und Physik wecken seit jeher das Interesse des Garrelers, sowohl zu Schulzeiten als auch in diesen Tagen, wenn Andre Deeken seiner Arbeit als Industriemechaniker nachgeht. Für den Ausgleich sorgt bei ihm weiterhin der Sport, der Garreler spielt nämlich gerne Tischtennis.

Es gibt also auch durchaus Fälle, in denen die Lieblingsfächer aus der Schule im heutigen Beruf wiederzuerkennen sind. Doch nicht jeder hat seine Neigungen aus der Jugendzeit weiter verfolgt, sondern neue Interessen dazugewonnen. Lieblingsfächer sind schließlich auch nicht die einzige Erinnerung an die Zeit der Lehrer und Hausaufgaben. Gute Freunde werden zum Beispiel auch viele aus der Schule mitgenommen haben.

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