Friesoythe Ob Bastelangebote, Malwerkstatt, Basar, Flohmarkt, Trommelworkshop, rollende Waldschule, Hüpfburg, Popcornmaschine oder Livemusik: Kein Wunsch blieb für Jung und Alt am Samstag auf dem Schulhof oder in den Klassenräumen der Elisabethschule in Frie­soythe offen. Kinder spielten draußen Fußball, viele Eltern und Großeltern genossen die selbst gebackenen Torten mit Kaffee und Tee im Foyer. Der Tag der offenen Tür auf einem Gelände, in das der Landkreis Cloppenburg als Schulträger in den kommenden Jahren ca. 14 Millionen Euro, u.a. für einen dreigeschossige Neubau, investieren wird, war ein großer Erfolg für die Schule.

„Ich bin anders – und das ist normal und gut so!“ steht es auf dem Gesangsblatt zum Jubiläumsgottesdienst, der „wunderschön“ (Zitat: Schulleiterin Ilona Stiefs) vom Diakon und Pastoralreferent Eckehard Drees in der St.-Marien-Kirche am Vormittag zelebriert wurde. Über das Schokoladengeschenk als „Nervennahrung“ für die umfangreichen Baumaßnahmen bis 2023 von Bürgermeister Sven Stratmann schmunzelte Schulleiterin Ilona Stiefs.

„Auch der Landkreis Cloppenburg unterstützt uns hervorragend bei der Konzeptionierung und Realisierung dieser beeindruckenden Baumaßnahme“, sagte Stiefs. Seit 1998 gebe es den Sprachheilbereich und seit 2008 den Bereich Geistige Entwicklung an der Schule. Stiefs ist seit 2016 nach dem Ausscheiden von Dr. Romke de Vries Schulleiterin der Elisabethschule, zuvor war sie seit 2003 Konrektorin. Ob ehemalige Schuleiter wie Günther Gronemeyer und Hans Kramer oder auch die Gründer des Fördervereins wie Vorsitzender Dr. Heinrich Frohne-Brinkmann, sie alle haben sich als „Architekten“ für eine Einrichtung engagiert, die in Friesoythe nicht mehr wegzudenken ist.

Dr. Bernd Hinrichs, seit 20 Jahren Vorsitzender des Fördervereins, sprach voller Stolz von den vielen Aktionen der Elisabethschule. Ob Schulhofumgestaltung oder der jährliche Besuch des Tier- und Freizeitparks Thüle, „mit Liebe für unsere Kinder sind wir alle stolz auf diese Schule“.

Schulleiterin Stiefs erläuterte die Ausbau- und Umbaupläne anhand von Modellen und Zeichnungen. Die Architekten werden die Elisabethschule so gestalten, dass die zurzeit etwa 200 Kinder und die ca. 90 Mitarbeiter optimal unterrichtet und betreut werden können. Ob Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte oder Integrationshelfer, „wir bündeln hier die Kompetenz und Erfahrung einer Einrichtung, die dringend zukunftsfähig saniert werden muss“, so die Schulleiterin. Therapiegarten, Balancier- und Wippmöglichkeiten und Sinneswände werden ebenso neu geschaffen, wie „Brücken“ zwischen Neu- und Altbau. Vor allem die geistige Entwicklung von Kindern sei die Herausforderung für die Zukunft unserer Schule sein, so Stiefs.

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