CLOPPENBURG Eine musikalische Zeitreise haben Schüler und Lehrer der Cloppenburger Grundschule St. Andreas am Dienstag mit ihrer Rektorin Angela Albers zu deren Verabschiedung unternommen. Dazu waren rund 75 Gäste aus Schule, Verwaltung und Kirche in die Aula genommen.

Los ging’s für die passionierte Musikliebhaberin Albers mit einem Hula Hoop der Akrobatik AG aus den 50er Jahren. Der Soeur Sourire (kleiner Chor) präsentierte aus den 60ern das Lied „Dominique“, während die Tanz-AG stellvertretend für die 70er sich zu den Klängen von Abbas „Mamma Mia“ bewegte. Die 80er hatten Nenas „99 Luftballons“ bereitgehalten, während der Macarena-Tanz für die 90er den Schüler-Reigen beendete. Zum guten Schluss hatte das Kollegium auf den Fußball-Song „54, 74, 90, 2010“ noch einmal mit einem selbst gedichteten Text Albers’ beruflichen Werdegang nachgezeichnet.

Und dieser war von einer großen Kontinuität geprägt. Nach dem Studium an der pädagogischen Hochschule Vechta (1967 bis 1970) und einem achtmonatigen Intermezzo als Junglehrerin an der Grundschule Ramsloh zog es Albers bereits zum 1. August 1971 nach Cloppenburg. Sie fing an der Mittelpunktschule St. Andreas an, die im August 1974 in die heutige Grundschule (GS) umgewandelt wurde. Seit November 2001 leitet Albers die GS – und das offiziell noch bis Ende Juli, bevor ihr Nachfolger Ingo Götting (bislang Konrektor an der Wallschule) kommt.

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Zahlreiche Festredner lobten neben den fachlichen vor allem Albers’ menschliche Qualitäten. Ob Regierungsschuldirektorin Peta Büürma, Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese, Dechant Hartmut Niehues, Rektorkollege Günther Bosse (Grundschule St. Augustinus), Elternratsvorsitzende Martina Drees, Fördervereins-Chef Heinz Haase oder Personalratsvorsitzende Claudia Schneider: Es fielen immer wieder Worte wie „große Menschlichkeit“, „Ohr für private Sorgen“, „Herzlichkeit“, „viel Verständnis“, „freundliches Wesen“.

Albers zeigte sich in Anbetracht der vielen warmen Worte tief gerührt. „Ich möchte eigentlich noch bleiben“, sagte sie am Schluss. Doch nun freue sie sich auch auf einen neuen Lebensabschnitt an der Seite ihres Mannes Klaus und auf möglichst viele Besuche bei der kleinen Familie ihrer Tochter Birgit im Süddeutschen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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