Friesoythe Insgesamt 111 Schüler des zehnten Jahrgangs des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) in Frie-soythe hatten jetzt zwei Wochen die Möglichkeit, einen Eindruck vom Berufsalltag zu gewinnen. Für ihr Schulpraktikum suchten sie sich einen Beruf ihrer Wahl aus und starteten dort nach den Osterferien.

Vom 4. bis zum 15. April tauschten die Schüler Schulbank gegen Arbeitsplatz. Die NWZ  hat sich umgehört, wie ihnen ihr Praktikum gefallen hat. Drei Schülerinnen des AMG erzählten von ihren Erfahrungen. Darunter die Altenoytherin Jana Tholen, die ihr Praktikum beim Polizeikommissariat Friesoythe absolviert hat.

Der Beruf der Polizistin habe sie schon immer neugierig gemacht. „Ich habe schon durch die Familie mit der Berufsrichtung Bekanntschaft gemacht, “ sagt Jana und erzählt, dass das Praktikum ihre Erwartungen völlig übertroffen habe. Sie habe sich nicht vorstellen können, auf so viele Einsätze mitfahren zu dürfen. Hauptsächlich war sie während ihrer Arbeitszeit auf Streife oder der Dienststelle und half beim Schreiben von Strafanzeigen.

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Am Dienstag durfte sie sogar beim Kriminalermittlungsdienst mitfahren und zuschauen, wie Fußabdrücke und Tatorte fotografiert wurden, was sie besonders aufregend fand. Jana kann sich später den Beruf als Polizistin sehr gut vorstellen, da man viel unter Menschen sei und es keinen „normalen“ Alltag gebe. Dadurch werde der Arbeitstag nie langweilig und auch die viele Büroarbeit lässt die 16-jährige nicht daran zweifeln, dass Polizistin eine passende Wahl für sie wäre.

Genauso wie Carolin Wreesmann. Auch sie kann sich vorstellen, ihren Praktikumsjob später als Beruf auszuüben. Die Thülerin hat zwei Wochen im St. Marienhospital Friesoythe verbracht. „Ich habe es mir anders vorgestellt, aber das, was ich jetzt machen durfte, hat mir sehr viel Spaß gemacht und meine Erwartungen mehr als erfüllt.“

Während der Arbeitszeit hat sie den Krankenschwestern bei der Pflege der Patienten geholfen, wobei sie viel mit ihnen in Kontakt kam. „Ich habe den Krankenpflegern assistiert und durfte die Patienten auch zu ihrer OP hinbringen und wieder abholen“, erzählt sie. Sie würde später gerne als Krankenpflegerin tätig sein oder ein Medizinstudium absolvieren.

Auch etwas in Richtung Medizin machen möchte die Friesoytherin Narona Beqiri. Sie hat sich den Praktikumsplatz bei der Moor-Apotheke in Friesoythe ausgesucht und ist glücklich über ihre Entscheidung. Zufrieden erzählt sie, dass sie positiv überrascht worden sei, da ihre Kollegen nicht nur sehr nett sind, sondern sie auch stark in die Arbeit integriert wird. „Ich darf im Labor zugucken und sogar Rezepte von Ärzten alleine abholen.“

Als Fazit ist festzuhalten, dass alle drei Schülerinnen zwei schöne und abwechslungsreiche Wochen erlebt und die richtige Wahl beim Praktikum getroffen haben.

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