FRIESOYTHE Die Eltern werden häufig nicht ausreichend benachrichtigt, der Informationsfluss ist dürftig. Das beklagt Thomas Schmidt.

von Hans-Carl Bokelmann FRIESOYTHE - „Die Eltern sind vom Sponsorenlauf regelrecht überrannt worden.“ Thomas Schmidt steht in der NWZ-Redaktion an der Moorstraße und ärgert sich. „Ich finde es nicht richtig, wenn Erstklässler regelrecht betteln gehen müssen, um Sponsoren aufzutreiben. Das ist doch eher was für die Eltern.“ Schmidt beklagt insgesamt eine mangelhafte Organisation des Sponsorenlaufs an der Marienschule, der Ende April veranstaltet wurde.

Und auch mit der Organisation der Schulfahrt nach Norderney am vergangenen Donnerstag ist Schmidt nicht einverstanden: „Elf Betreuer mussten sich um 162 Schüler kümmern. Das halte ich nicht für angemessen.“ Zudem kann Schmidt nicht verstehen, warum Schulleiterin Ingrid Kreyenschmidt das Angebot einiger Eltern ausgeschlagen hat, zusätzliche Betreungsaufgaben zu übernehmen. „An anderen Schulen ist das gang und gäbe. Da wird konkret nachgefragt, welche Eltern sich um die Schüler kümmern möchten. Dort sind die Lehrer froh, wenn sie sich in solchen Situationen auf engagierte Eltern verlassen können.“

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Und bei der Schulfahrt nach Norderney sei dann tatsächlich etwas schief gegangen. „So wurden beim Busunternehmen zu wenige Plätze bestellt. Einige Schüler mussten sich deshalb Sitzplätze teilen“, moniert Schmidt.

„Wir haben beim Busunternehmen vor der Fahrt nach Norderney genügend Sitzplätze bestellt“, hält Schulleiterin Ingrid Kreyenschmidt dagegen. Die Polizei habe die Busse bei der Rückkehr in Friesoythe sogar kontrolliert und dabei sei festgestellt worden, dass sogar ein Platz in den drei Bussen frei geblieben war.

Auch die zahlenmäßig zu dürftige Betreuung lässt Kreyenschmidt so nicht gelten. „Jede Klasse wurde vom Klassenlehrer begleitet, zudem hatten wir noch drei zusätzliche Betreuer im Einsatz“, so die Schulleiterin. Sie betonte gegenüber der NWZ zudem, dass an der Marienschule Eltern der Schulkinder bewusst nicht zu Betreuungsaufgaben eingesetzt werden, um nicht gegen das Gleichheitsprinzip zu verstoßen. Die reibungslos verlaufende Norderney-Fahrt habe gezeigt, dass die Betreuung absolut ausgereicht habe.

Auch der Sponsorenlauf sei sehr erfolgreich verlaufen. Er sei auf einer Gesamtkonferenz – unter anderem im Beisein von vier Elternvertretern – einstimmig beschlossen worden. Zudem seien die Eltern mit mehreren Briefen vor dem Sponsorenlauf ausreichend informiert worden, so Kreyenschmidt.

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