Friesoythe Für viele Schüler ist die Berufswelt ein völlig fremder Planet. Sie gehen jeden Tag zur Schule und lernen für ihr späteres Leben, dabei wissen sie noch gar nicht, wie es ist, richtig zu arbeiten und vor allem welchen Beruf sie später ausüben wollen. Ein Praktikum kann ihnen helfen, herauszufinden, ob ihnen ein bestimmter Beruf liegt oder nicht.

Die Schüler der zehnten Klasse des Laurentius-Siemer- Gymnasiums in Ramsloh absolvieren zur Zeit ein solches Praktikum. Zwei Wochen lang üben sie, anstatt die Schulbank zu drücken, einen Beruf ihrer Wahl aus.

Einer von ihnen ist Johannes Koch aus Barßel. Er ist mit seinem Praktikumsplatz sehr zufrieden. Beim Porsche Zentrum in Oldenburg darf er in der Werkstatt schon beim Reparieren von Autos und im Kundenservice helfen. „Die Mitarbeiter gucken mir nur manchmal über die Schulter und geben mir Tipps“, freut sich Johannes Koch.

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Auf die Idee, sein Praktikum dort zu machen, kam er, weil er sich für Autos interessiert und Porsche mag. „Als ich dann herausfand, dass es in Oldenburg ein Porsche Zentrum gibt, kam Eins zum Anderen“, berichtet der Praktikant. Auch mit den Kollegen gibt es keine Probleme. Sie seien alle sehr nett und witzig. „Sie haben den selben Humor wie ich“, erzählt der 16-Jährige.

Auch Laura Tebben aus Ramsloh freut sich besonders über die hilfsbereiten Mitarbeiter. Sie macht ihr Praktikum im Reisebüro Tholen in Friesoythe. Dort lernt sie, wie man Kunden bei der Auswahl und Buchung ihres Urlaubs berät und unterstützt. Außerdem darf sie Kataloge bestellen und einsortieren sowie Reisebestätigungen und -stornierungen verwalten. Ihr persönlicher Höhepunkt war es, als sie mit dem Computerprogramm des Reisebüros ihre eigene Traumreise nach Mauritius zusammenstellen durfte – allerdings nur um zu üben, wie man das Programm bedient.

Piet Börchers aus Elisabethfehn macht sein Praktikum im IT-Bereich der Gemeinde Barßel. Dort hilft er unter anderem dem Administrator. Der ist etwa gefordert, wenn die Nutzer Probleme haben. Stolz berichtet Piet Börchers, dass er sogar schon bei der Gestaltung einer Webseite für ein Projekt der Gemeinde mithelfen durfte. Zudem installierte und konfigurierte er einen Server sowie einen PC für den Echtbetrieb und half auch bei der täglichen Datensicherung. „Das Praktikum war sehr interessant, weil ich in viele Bereiche reinschnuppern konnte.“

Alle drei ziehen ein positives Fazit. Sie hätten viel gelernt. Sie wissen jetzt, was für Aufgaben in den Berufen zu erledigen sind und welche Fähigkeiten dafür benötigt werden.

Alle drei waren mit der Wahl des Berufs zufrieden und können sich vorstellen, später zumindest in dem Bereich, in den sie hineinschauten, zu arbeiten. Laura Tebben zum Beispiel ist sich ziemlich sicher, mit der Tourismusbranche die richtige Wahl getroffen zu haben. Ob sie in einem Reisebüro oder doch lieber beim Reiseveranstalter arbeiten möchte, weiß sie aber noch nicht.

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