Elisabethfehn „Das ist jetzt ein Dokument und findet Eingang ins Archiv“, sagt Museumsleiterin Antje Hoffmann. Sie hält das Fotobuch „Kinderaugen sehen den Elisabethfehnkanal“ in den Händen. „Ihr seid ja richtige Profis.“ Gemeint sind einige Schüler der ehemalgen Klassen 4a und 4b der Grundschule Sonnentau in Elisabethfehn, die im vergangenen Schuljahr das Buch gestalteten und es nun Hoffmann mit Schulleiterin Sigrid Lockstädt-Güttler übergaben.

Bei einem Projekt zwischen der Grundschule West, dem Jona-Kindergarten, der Grundschule Sonnentau, dem Kindergarten „Die Arche“ und der Soesteschule wurde der Elisabethfehnkanal näher in den Blick genommen. Dabei sollte der letzte noch schiffbare Fehnkanal in Deutschland ins Bewusstsein der Kinder gerufen werden. „Jeder konnte frei das Thema bearbeiten“, sagt Lockstädt-Güttler.

So waren die Viertklässler der Grundschule Sonnentau mit der Kamera am Kanal unterwegs. Ob ein kleines Boot am Ufer, Brücken, Wasserspiegelungen oder ein Blick auf die Weite des Kanals – die Aufnahmen sind vielfältig und ideenreich. „Das ist eine Liebeserklärung an den Elisabethfehnkanal“, sagt Lockstädt-Güttler. „Wir wurden zugeschüttet mit Fotos.“ Die Kinder reichten über 100 Bilder ein, die sie in ihrer Freizeit machten.

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„Wir sind am Kanal entlang gegangen und waren an verschiedenen Orten“, erklärt Jula (10) aus Elisabethfehn. „Wir haben einfach geknipst, was uns cool vorkam“, sagt Franziska (10). Die Schülerinnen waren allein, mit Eltern oder Freunden auf Motivsuche.

„Franziska ist Fotografie-Anfängerin. Sie hat sich eine Kamera ausgeliehen und einfach gemacht“, sagt ihre Mutter Christine Tinnefeld. Die Zehnjährige sei unvoreingenommen an die Sache herangegangen.

An Ideen mangelte es den Kindern dabei nicht. „Ich fotografiere immer sehr gerne, wenn ich im Urlaub bin. Auch im Zoo habe ich die Kamera dabei“, sagt Jula. Das Wetter sei bei den Foto-Ausflügen aber nicht immer ideal gewesen. „Aber man konnte schöne Bilder machen, wie die Wassertropfen auftreffen.“

Dabei bekamen die Kinder eine ganz andere Sicht auf den Kanal und entdeckten viele neue Ecken, was auch ein Projektziel war. „Sie haben sich gegenseitig fotografiert und unter die Brücken geschaut“, berichtet Lockstädt-Güttler.

Auch die anderen Jahrgangsstufen der Grundschule beteiligten sich mit Suchbildern und Bastelarbeiten an dem Projekt. Das Fotobuch ist ab sofort für 15 Euro im Moor- und Fehnmuseum erhältlich.

Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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