FRIESOYTHE Genau 300 Schüler besuchen derzeit die Ludgeri-Schule. Die 62 Erstklässler werden in drei Klassen unterrichtet.

Von Hans-carl bokelmann FRIESOYTHE - „Michael Jackson fuhr nach Spanien, kaufte sich drei hübsche Damen.“ Jennifer, Nicole und Vanessa stehen in der Gymnastikhalle Großer Kamp-Ost und klatschen rhythmisch zum Text in die Hände. Leon, David und Tobias kicken mit einem Softball. Sport steht auf dem Stundenplan der Klasse 1c und man merkt den Abc-Schützen in der 4. Stunde an, dass ihnen die Bewegung gut gut.

Nach dem spielerischen Aufwärmen geht es Schlag auf Schlag. Klassenlehrerin Annette Hackstette ruft die Kinder zusammen, überprüft, ob alle Ketten und die langen Ohrringe abgelegt wurden und schlägt vor, zum Auftakt der Stunde das Vampir-Spiel zu spielen. Mit dem Vorschlag löst sie wahre Begeisterungsstürme aus.

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Zum Spielaufbau benötigt Hackstette frei nach dem Motto „viele Hände – schnelles Ende“ tatkräftige Helfer. Zweimal sechs „Ameisen“ holen zwei Turnmatten, vier weitere einen Kasten und schon ist die Schlafstätte des Vampirs eingerichtet, in dessen Rolle eine Erstklässlerin schlüpft.

Der Rest der Klasse verteilt sich in der Halle und dann wird laut gezählt. „Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf.“ Ein vielstimmiges Kreischen ertönt, als der Vampir aus der Kiste klettert und versucht, ein Opfer zu erhaschen – und es gelingt ihm recht gut. Nach drei Spielrunden gibt es in der Gymnastikhalle nur noch Vampire. Gerrit, Jennifer, Vanessa, Jessika, Veronika, Alina, Celina, Kim,Carina, Nicole, David, Tobias, Nadja, Leon, Kevin, Annika, Lorenz, Monika und Carolin sind nach dem Vampir-Alarm ganz schön aus der Puste, erholen sich aber schnell.

Schnell gelernt haben die Erstklässler auch die Regeln, die beim Vampir-Spiel einzuhalten sind. „Mogeln gilt nicht“, heißt es und es tut gut zu sehen, dass es nach dem Ticken, dem so genannten „Vampir-Biss“ zumindest in dieser Stunde nicht zu einem einzigen Streitfall kommt.

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